Paris: Federer top, Blake am Boden

Roger Federer nach Satzverlust souverän. Mit James Blake und David Nalbandian kam für zwei Top 10-Spieler das Aus.

Roger Federer hat bei den French Open die dritte Runde erreicht. Der Schweizer musste gegen den Spanier Alberto Montanes zwar den ersten Satzverlust des Turniers hinnehmen, behielt aber nach zwei Stunden und 24 Minuten mit 6:7, 6:1, 6:0, 6:4 die Oberhand. Turnierfavorit Rafael Nadal gab sich nach anfänglichen Problemen gegen den Franzosen Nicolas Devilder keine Blöße: Der Spanier siegte mit 6:4, 6:0 und 6:1.

Wetter-Schützling überrascht
Für den auf Nummer sieben gesetzten James Blake sind die diesjährigen French Open hingegen gelaufen. Der US-Amerikaner unterlag der aktuellen Nummer 80 des Rankings, Ernests Gulbis, mit 6:7, 6:3, 5:7, 4:6. Der Lette, der derzeit vom ehemaligen Melzer-Coach Karl-Heinz Wetter betreut wird, überstand mit dem Sieg erst zum dritten Mal in diesem Jahr die zweite Runde eines Turniers. Nächster Gegner des 19-Jährigen ist nun der Ekuadorianer Nicolas Lapentti

Nalbandian vergibt Sieg
Für eine weitere Überraschung sorgte Lokalmatador Jeremy Chardy. Der Franzose holte gegen den Argentinier David Nalbandian einen 0:2-Satzrückstand auf und setzte sich mit 3:6, 4:6, 6:2, 6:1, 6:2 durch. Chardy erreichte erstmals in seiner Karriere Runde drei eines Grand Slam-Turniers.

Mauresmo out
Im Damenbewerb erwischte es die Französin Amelie Mauresmo. Die Nummer 22 des Turniers zog gegen die spanische Qualifikantin Carla Suarez Navarro nach rund 72 Minuten mit 3:6, 4:6 den Kürzeren. Für Mauresmo bleibt Roland Garros weiterhin keine guter Boden: Bei neun Anläufen schaffte sie es in Paris noch nie ins Viertelfinale.


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