Paris: Mühevoller Sharapova-Auftakt

Die Russin musste in Runde eins über die volle Distanz gehen. Lleyton Hewitt und Rafael Nadal starteten programmgemäß.

Maria Sharapova verhinderte am Mittwoch nur knapp eine Erstrunden-Niederlage bei den French Open. Die Weltranglisten-Erste hatte mit Landsfrau Evgenia Rodina mehr Mühe als erwartet und setzte sich erst nach zwei Stunden und 28 Minuten mit 6:1, 3:6, 8:6 durch. "Das war heute nicht mein bestes Spiel aber ich muss versuchen, aus den Fehlern zu lernen. Heute hat vieles in meinem Spiel überhaupt nicht gepasst", so die Russin, die im Verlauf der Partie 17 Doppelfehler produzierte. Sharapova hätte in Paris beinahe Geschichte geschrieben, und zwar als erste topgesetzte Spielerin seit 1968, die in der ersten Runde scheitert. In der zweiten Runde bekommt sie es nun mit der US-Amerikanerin Bethanie Mattek zu tun.

Nadal und Hewitt ohne Probleme
Weniger Mühe bei seinem Erstrundenauftritt in Roland Garros hatte Titelverteidiger Rafael Nadal. Der Spanier eliminierte Thomaz Bellucci mit 7:5, 6:3, 6:1 und profitierte dabei von 54 unerzwungenen Fehlern des Brasilianers. In Runde zwei wartet nun der Franzose Nicolas Devilder. Lleyton Hewitt, der zuletzt wegen Hüftproblemen seinen Start am Hamburger Rothenbaum abgesagt hatte, stieg mit einem ungefährdeten 6:4, 6:2, 6:4-Erfolg über Lokalmatador Nicolas Mahut ins Turnier ein.

"Nole" legt vor
Als erster Spieler des Turniers schaffte Novak Djokovic den Sprung in die dritte Runde. Der Serbe benötigte nur 80 Minuten, um den Spanier Miguel Angel Lopez Jaen mit 6:1, 6:1, 6:4 aus dem Bewerb zu nehmen. Djokovic überzeugte dabei besonders bei eigenem Service: Er ließ keine Breakchance zu und machte 80 Prozent der Punkte nach dem ersten Aufschlag. Der Gegner des 21-Jährigen wird nun in der Partie zwischen Wayne Odesnik (USA) und Hyung-Taik Lee (KOR) ermittelt.


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