Paris-Quali: Fischer weiter-Eschauer und Slanar out
Der Vorarlberger dreht ein scheinbar verlorenes Match noch um und steht in Paris in der zweiten Quali-Runde. Die restlichen Österreicher hingegen sind bereits ausgeschieden.

Martin Fischer hat in der Qualifikation für die French Open 2008 die zweite Runde erreicht. Er gewann gegen den Franzosen Jonathan Dasnieres de Veigy mit 4:6, 7:6 und 6:2. Dabei hat es für den Vorarlberger zunächst gar nicht gut ausgesehen: Gegen den Lokalmatador lag "Fisch" bereits mit 4:6 und 2:5 zurück, als dieser plötzlich Nerven zeigte und seine beiden folgenden Aufschlagspiele verlor.
Fischer nutzt seine Chance
Im Tiebreak behielt der Österreicher dann mit 7:4 die Oberhand, danach übernahm er vollends das Kommando: Insgesamt drei Mal durchbrach er im letzten Satz das Service des Gegners, konnte sich dabei selbst einen Aufschlagverlust leisten und machte nach exakt 158 Minuten alles klar.
"Dani" und "Eitze" out
Für Daniel Köllerer sind die French Open nach der ersten Quali-Runde beendet. Der Welser musste sich nach zwei Stunden und sieben Minuten dem Franzosen Alexandre Sidorenko mit 3:6, 6:3 und 6:4 geschlagen geben. Köllerer musste im Verlauf der Partie viermal sein Service abgeben und nutzte selbst nur drei seiner elf Breakchancen. Rainer Eitzinger hatte in seiner Partie gegen den Brasilianer Joao-Olavo Souza nach 84 Minuten mit 3:6, 3:6 das Nachsehen.
Eschauer verliert gegen Ungesetzten
Auch Werner Eschauer ist bereits ausgeschieden. Der 34-Jährige unterlag dem Griechen Konstantinos Economidis mit 6:7, 7:5 und 3:6: Nach zwei ausgeglichenen Sätzen reichte dem Griechen ein Break zum entscheidenden Satzgewinn. Der auf 17 gesetzte Eschauer kam im dritten Satz zu keiner Breakchance mehr.
Slanar unterliegt Nummer zwei
Für Martin Slanar war ebenso bereits in Runde eins Endstation: Der 27-Jährige musste sich dem Brasilianer Thomaz Bellucci mit 4:6 und 4:6 geschlagen geben. Dabei dürfte sich der Österreicher über die mangelnde Chancenauswertung ärgern: Von insgesamt acht Breakchancen im Match konnte er bloß eine verwerten. Besonders bitter: Beim 4:5 im zweiten Satz konnte Slanar als Rückschläger eine 40:15-Führung nicht nutzen.
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