Baton Rouge: Fischer eliminiert Becker

Fünfter Sieg in Folge: Auch Benjamin Becker kann Martin Fischer in Baton Rouge nicht stoppen.

Martin Fischer bleibt beim mit 50.000 Dollar dotierten Challenger von Baton Rouge weiterhin in der Erfolgsspur. Der Wolfurter nahm am Mittwoch mit einem 6:4, 7:6-Erfolg den topgesetzten Benjamin Becker aus dem Bewerb und feierte in den USA bereits seinen fünften Sieg in Folge. Fischer zeigte besonders im zweiten Durchgang seine Kämpferqualitäten, als er nach einem 0:5-Rückstand den Satz noch zu seinen Gunsten entschied.

Becker verbaschiedete Agassi
Becker, derzeit auf Rang 106 der Weltrangliste, sorgte besonders im Jahr 2006 bei den US Open für Furore: Damals bezwang der Qualifikant die ehemalige Nummer eins Andre Agassi in vier Sätzen und schickte den US-Amerikaner in Pension. Heuer erreichte die ehemalige Nummer 36 der Welt bei den ATP-Events von Adelaide (AUS) und Memphis (USA) jeweils die Runde der letzten acht.

Fischer kämpft um Tyumen
Im Viertelfinale geht es für "Fisch" nun gegen den auf fünf gesetzten Amerikaner Amer Delic. Der 1,95-Meter-Mann liegt im Ranking derzeit auf Rang 146 und besiegte Anfang März beim ATP-Event in Las Vegas Österreichs Nummer zwei Jürgen Melzer. Fischers gute Form kommt genau zur richtigen Zeit: Aus dem Vorjahr fallen ihm am kommenden Montag 24 Punkte vom Future-Sieg in Tyumen aus der Wertung. Durch den Einzug ins Viertelfinale hat er bereits 15 davon verteidigt und würde im schlimmsten Fall zehn Plätze im Ranking einbüßen.

Auch im Doppel stark
Die Lust an Überraschungssiegen dürfte Martin auch im Doppel bekommen haben. Mit seinem kongenialen Partner Philipp Oswald zog er mit einem 2:6, 6:0, 10:6 über das auf zwei gesetzte amerikanische Duo Brendan Evans/Rajeev Ram ins Viertelfinale ein. "Nach schwacher Serviceleistung in Satz eins meinerseits, überrollte der Vorarlberg-Express förmlich die Gegner. Vor allem gute Returns waren der Schlüssel zum Erfolg", schwärmte Fischer auf seiner Homepage www.martinfischer.co.at. In der nächsten Runde treffen sie auf die Brüder Brian und Dann Battistone.

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