Miami: Bammer sicher weiter, Melzer scheitert an Tsonga in drei Sätzen
Beim 7.540.000 Dollar-Turnier schaffte Sybille Bammer als einzige des ÖTV-Trios den Sprung in die dritte Runde. Tamira Paszek und Jürgen Melzer schieden aus.

Am Samstag zog Sybille Bammer beim Masters Series-Event in Miami in die dritte Runde ein, Tamira Paszek und Jürgen Melzer blieben in ihren Zweitrunden-Partien auf der Strecke. Die auf 18 gereihte Bammer, die trotz Wirbelproblemen am Turnier teilnimmt, setzte sich gegen die Italienerin Tathiana Garbin souverän 6:2, 6:2 durch. Die Spiel-Statistik spricht eine klare Sprache für die 27-jährige Oberösterreicherin: Sybille nutzte fünf von sechs Break-Chancen, beim ersten und zweiten Aufschlag gewann sie 72 bzw. 73 Prozent der Punkte. In der dritten Runde trifft sie auf die Nummer 13 Dinara Safina, die die kanadische Qualifikantin Aleksandra Wozniak mit 6:2, 6:2 aus dem Bewerb nahm. Bammer hat gegen Safina auf der Tour noch nicht gespielt.
Paszek gegen Chakvetadze chancenlos
Für die Vorarlbergerin Tamira Paszek war die Russin Anna Chakvetadze bereits zum zweiten Mal eine unüberwindbare Hürde. Paszek musste sich der Weltranglisten-Fünften klar 3:6, 2:6 geschlagen geben. Das erste Duell entschied Chakvetadze bei den US Open 2007 mit 6:1, 7:5 für sich.
Gute Leistung reicht nicht für Melzer
Österreichs Nummer zwei Jürgen Melzer war gegen Jo-Wilfried Tsonga von einer Überraschung nicht allzu weit entfernt. Der Niederösterreicher verlor im ersten Aufeinandertreffen mit dem Australian Open-Finalisten nach 2:03 Stunden 7:6 (4), 5:7, 1:6. Im ersten Durchgang musste Jürgen ein Break zum 2:3 hinnehmen, nach dem Rebreak zum 4:4 dominierte er im anschließenden Tiebreak. In Satz zwei blieb bis zum 5:6 alles in der Reihe, ehe Tsonga seine zweite Breakchance in diesem Satz verwertete. In der Entscheidung nahm Tsonga dem Österreicher zweimal den Aufschlag ab und servierte zu null aus. Tsonga trifft in Runde drei nun auf Julien Benneteau (FRA), der sich gegen Ivo Karlovic (CRO) im Tiebreak des dritten Satzes durchsetzte. Melzer darf sich nach dem Sieg über den Franzosen Michael Llodra mit 15 Netto-Punkten für sein ATP-Ranking begnügen.
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