Sarajewo: Finale für Peya
Alexander Peya fixierte beim Challenger in Bosniens Hauptstadt sein zweites Challenger-Endspiel der Saison. Nun geht es um den ersten internationalen Einzeltitel seit Istanbul im Juli 2006.

Alexander Peya präsentiert sich beim 29.750 Euro+H-Challenger in Sarajewo weiterhin in guter Form. Österreichs Nummer sechs eliminierte den auf sechs gesetzten Franzosen Gary Lugassy mit 7:6 und 6:2. Im zweiten Challenger-Finale des Jahres nach Besancon (FRA) Ende Februar trifft Peya nun entweder auf den Deutschen Andreas Beck.
Chance zur Revanche
Beck erwies sich in Bosnien bislang als "Österreicher-Schreck": Gegen Martin Fischer und Martin Slanar blieb er jeweils ohne Satzverlust. Im Head-to-head mit Peya liegt er mit 2:0 voran. Beim letzten Duell Anfang Februar in Mettmann behielt er in drei Sätzen die Oberhand.
Peya Richtung Top 200
Für Peya macht sich der Turnierantritt in Bosnien jedenfalls bezahlt: Im Vorjahr scheiterte der "Baron" im Viertelfinale, durch den Finaleinzug erspielte er bereits 26 Nettopunkte und wird sich um rund 20 Plätze nach vorne schieben. Im Falle des Turniersieges und den damit verbundenen 43 Nettopunkten, wäre Peya ab kommendem Montag wieder unter den Top 200 der Welt zu finden.
Niederlage im Doppel
Im Doppelbewerb schaffte Peya ebenfalls den Sprung ins Finale. Dort verlor er an der Seite des Kroaten Lovro Zovko gegen die schwedisch-dänische Paarung Johan Brunström und Frederik Nielsen mit 4:6, 6:7. Durch die Niederlage verpasste Peya den zweiten Turniersieg der Saison nach Besancon.
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