Zagreb: Koubek nach Abwehr von Matchbällen weiter
Hart zu kämpfen hatte Stefan Koubek bei seinem Auftaktsieg über Franko Skugor in Zagreb. Im zweiten Satz konnte er zwei Matchbälle abwehren.

Alles andere als einfach gestaltete sich für Stefan Koubek die Partie gegen Franko Skugor in der ersten Runde des 349.000 Euro-Turniers in Zagreb. Schließlich setzte sich der Kärntner nach fast zwei Stunden gegen den kroatischen Lokalmatador mit 2:6, 7:6, 6:0 durch. Dabei gelang es Koubek im zweiten Durchgang zwei Matchbälle abzuwehren. Skugor war mit einer Wildcard am Start und belegt im ATP-Ranking derzeit Platz 383, seine bisher beste Position. Mitte Februar holte er sich als Qualifikant beim F1-Event von Zagreb den Turniersieg.
Schlechter Start
Im ersten Satz war Stefan Koubek chancenlos und musste seinen Aufschlag bei einem Rebreak drei Mal abgeben. Im zweiten Durchgang war es wieder der Kroate, dem das erste Break zum 4:2 gelang. Doch der Kärntner konterte umgehend mit dem Rebreak. Im nächsten Game hatte Koubek erneut Breakball gegen sich, konnte aber ausgleichen.
Kurz vor dem Aus
Beim Stand von 4:5 zeigte der 31-Jährige große Moral und konnte zwei Matchbälle bei eigenem Service abwehren. Das nächste Spiel war hart umkämpft, wobei Koubek einen Breakball ungenutzt ließ. Im folgenden Tiebreak war der Kärntner der dominierende Spieler und setzte sich mit 7:2 durch. Damit war der Kampfgeist von Skugor gebrochen und der 20-Jährige kam zu keinem Spielgewinn mehr.
Nun gegen Rochus
Zweitrunden-Gegner ist Olivier Rochus. Der Belgier setzte sich gegen Fabrice Santoro durch, wobei der Franzose im zweiten Satz aufgeben musste. Im Head-to-head führt Koubek mit 2:1, das letzte Duell datiert jedoch aus dem Jahr 2003. Damals behielt der Österreicher im Daviscup in Pörtschach in fünf Sätzen die Oberhand. Heuer scheiterte Rochus bisher bei vier Turnierteilnahmen drei Mal in der ersten Runde.
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