Seefeld: Pokorny, Jell und Legenstein sind Europameister

Bei den Hallen-Europameisterschaften in Seefeld schnitt Österreich mit drei Titeln, zwei Final-Einzügen und vier Semifinalisten gut ab.

In der vergangenen Woche wurden in Seefeld die 32. Internationalen
Peter Pokorny
Hallen-Tennis-Europameisterschaften ausgetragen. Aus österreichischer Sicht war Ex-Daviscupper Peter Pokorny wieder einmal eine Klasse für sich. Der 67-Jährige musste in der Klasse 60+ im Achtelfinale bei 4:6, 2:3 zwar aufgeben, dafür war er im 65+-Bewerb umso stärker. Im Endspiel musste er beim 6:3, 6:3-Erfolg gegen den Deutschen Jürgen Buchholz noch am meisten Games abgeben. Auch in den letzten vier Jahren holte sich Pokorny in Seefeld einen EM-Titel.

Erfolgreiche Titelverteidigung
In der Altersklasse 75+ war der 75-jährige Hans Jell überlegen. Ohne Satzverlust holte sich der Topgesetzte zum zweiten Mal en suite den EM-Titel (2007 im 70+-Bewerb). Auch der 81-jährige Laci Legenstein konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden. Legenstein gewann den 80+-Bewerb mit einem 1:6, 6:1, 10:5-Finalerfolg über die Nummer zwei Guido Trevisan aus Italien.

Kaiser unterliegt knapp
Der auf eins gesetzte Gerald Kaiser erreichte in der Klasse 40+ problemlos
Gerald Kaiser
das Halbfinale, dort wurde Simone Vismara aus Italien zum Stolperstein: Er unterlag 6:3, 4:6, 2:6. Den Titel holte sich schließlich Vismaras Landsmann Mauro Elia. Mandred Hundstorfer, die Nummer zwei der Welt in der Klasse 40+ und 45+, erreichte das Endspiel der 45+-Konkurrenz. Dort verlor er gegen den Weltranglisten-Siebenten Wim Groeneveld (NED) 4:6, 6:7.

Weitere Erfolge
Im Herren 70+-Bewerb kam Peter Nader bis ins Halbfinale. Bei den Damen verzeichnete Sofia Garaguly mit dem Einzug ins Finale das beste Ergebnis. Am Titel schrammte sie mit einer 6:4, 6:7, 4:6-Niederlage gegen Michele Bichon (FRA) nur knapp vorbei. Weiters spielten sich Julia Smutny (50+) und Luise Moser (60+) in die Vorschlussrunde.

Die tennisweb.at-Raster aus Seefeld:




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