Melbourne: Melzer, Meusburger und Knowle gescheitert

In der zweiten Runde der Australian Open kam für Jürgen Melzer gegen Marin Cilic das Aus, Yvonne Meusburger unterlag Ekaterina Makarova. Auch sämtliche Doppel mit österreichischer Beteiligung gingen verloren.

Der vierte Spieltag der mit 20.600.000 Dollar dotierten Australian Open brachte Enttäuschungen für die heimischen Akteure. In seiner Zweitrunden-Partie gegen Marin Cilic musste sich Jürgen Melzer mit 4:6, 3:6, 4:6 geschlagen geben. Während der Niederösterreicher nur zu einem Break kam, konnte der Kroate Melzers Aufschlag vier Mal durchbrechen. Nach einer Stunde und 58 Minuten stand Cilic als Sieger fest. Starke Windböen ließen ein variantenreiches Spiel nicht zu. "Ich habe mir sicher mehr erwartet. Ich wüsste aber nicht, was ich anders machen sollte", kommentierte Melzer sein Ausscheiden, "Er hat wenige Fehler gemacht und sehr stark serviert." Damit ist Österreich im Herren-Einzel nur mehr durch Stefan Koubek vertreten. Er trifft am Freitag auf Paul-Henri Mathieu.

Meusi chancenlos
Auch für Yvonne Meusburger war in der zweiten Runde Endstation. Die letzte heimische Vertreterin im Damen-Einzel scheiterte mit 3:6, 1:6 an der Russin Ekaterina Makarova. Das Match begann gut für Meusburger, ihr gelang gleich zu Beginn ein Break. In der Folge wurde die Russin aber stärker und ließ keinen Aufschlagverlust mehr zu. "Ich habe mich zu schlecht bewegt, die Beine waren schwer. Ich habe Makarova stark gemacht", sagte Meusi. Damit verpasste die Vorarlbergerin die Chance, erstmals in die dritte Runde eines Grand Slam-Turniers aufzusteigen.

Auftaktpleite für Knowle
Bitter begann das erste Major-Turnier des Jahres für Julian Knowle. Mit seinem schwedischen Partner Simon Aspelin unterlag er in der ersten Runde der schwedisch-finnischen Paarung Robert Lindstedt und Jarkko Nieminen mit 4:6, 6:2, 2:6. Die US Open-Sieger und Masters Cup-Finalisten waren in Melbourne als Nummer drei gesetzt. "Die Enttäuschung ist riesig. Wir hatten uns viel vorgenommen", meinte der Vorarlberger.

Drei weitere Niederlagen
Der schwarze Tag aus heimischer Sicht setzte sich auch in den anderen Doppel-Partien mit ÖTV-Beteiligung fort. Stefan Koubek und Luis Horna (PER) unterlagen der als Nummer fünf gesetzten Paarung Paul Hanley (AUS)/Leander Paes (IND) knapp mit 6:7, 6:7. Oliver Marach und Martin Garcia (ARG) scheiterten mit 6:2, 1:6, 2:6 an den als Nummer 14 eingestuften Franzosen Julien Benneteau und Nicolas Mahut. Auch für Sybille Bammer und Tamira Paszek kam das frühe Aus: Die beiden mussten sich dem weißrussisch-israelischen Duo Victoria Asarenka und Schahar Peer klar mit 1:6, 3:6 geschlagen geben.

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