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Die Aufsteiger des Jahres 2007
Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu und wir nehmen die sechs Spieler, die heuer die größten Sprünge in der South African Airways ATP-Rangliste gemacht haben, genauer unter die Lupe.

Im Jahr 2007 gab es wieder eine Menge Spieler, die sich aus dem Nichts ins Rampenlicht spielten oder eine eindrucksvolle Rückkehr in die internationale Klasse feiern durften. Jeder der folgend genannten Spieler verbesserte sich um mindestens 100 Ränge und schließt das Jahr 2007 unter den Top 100 ab. Vier dieser sechs Spieler befinden sich das erste Mal in diesem Ranglisten-Bereich.
Größter Sprung unter die Top 100 für: Victor Hanescu
Victor Hanescu, Rumäniens Nummer zwei, schaffte den größten Sprung in die Top 100. Er war 2006 wegen Magenproblemen kaum bei Turnieren am Start. 2007 startete er aber wieder voll durch und machte 566 Positionen gut und befindet sich nun auf Rang 77 in der ATP-Rangliste. Der 26-Jährige erreichte im September sein erstes ATP-Finale in seiner Heimatstadt Bukarest, musste sich aber dem Franzosen Gilles Simon in drei Sätzen geschlagen geben.
Erstmals Top 100 für: Darcis, Young, Ventura
Der Belgier Steve Darcis und der amerikanische Teenager Donald Young sorgten heuer für großes Aufsehen, beide verbesserten sich exakt um 386 Ränge. Darcis kletterte von Rang 474 auf 88 und war der Spieler, der ein Turnier mit dem höchsten Ranking gewinnen konnte: Als Qualifikant und Nummer 297 gewann er im Finale von Amersfoort gegen Werner Eschauer und verhinderte damit den ersten ATP-Titel des Niederösterreichers. Young, die Nummer eins der Junioren-Weltrangliste von 2005, machte einen Sprung von Rang 484 auf 98. Der junge Linkshänder ist somit der jüngste Spieler unter den Top 100 der ATP-Rangliste. Er gewann ein Challenger-Turnier und den Junioren-Bewerb in Wimbledon. Um 295 Plätze verbesserte sich der Spanier Santiago Ventura. Begonnen als Nummer 384 im Jahre 2007, ist er am Ende die Nummer 89. Er holte zwei Challenger-Titel und erreichte ein Finale in diesem Jahr.
Größter Sprung in die Top 50: Tsonga
Jo-Wilfried Tsonga erholte sich von einer verletzungsgeplagten Saison 2006 und machte 169 Plätze gut. Vom 212. Platz machte er den größten Sprung aller Spieler in die Top 50, auf Rang 43. Der Franzose erreichte das Semifinale des ATP-Turniers in Lyon und die vierte Runde in Wimbledon.
Größter Sprung in die Top 20: Canas
Die beste Steigerung unter den Top 20 machte der Argentinier Guillermo Canas. Er verbesserte sich um 128 Plätze, von 143 auf 15. Ihm gelang in dieser Saison sein siebenter ATP-Titel in Costa do Sauipe. Canas kehrte im September 2006 nach einer 15-monatigen Dopingsperre auf die ATP-Tour zurück.
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