Daviscup: Finale in Topbesetzung

Im heurigen Daviscup-Endspiel zwischen Russland und den USA vertrauen beide Teams auf ihre siegreichen Halbfinalmannschaften.

Vom 30. November bis 2. Dezember wird in Portland, Oregon, zwischen dem Gastgeber USA und Russland der diesjährige Daviscup-Sieger ermittelt. Dabei setzen beide Finalisten auf ihre derzeit besten Akteure. Für die Lokalmatadoren nominierte Kapitän Patrick McEnroe Andy Roddick, James Blake sowie Bob und Mike Bryan. Titelverteidiger Russland wird durch Nikolay Davydenko, Mikhail Youzhny, Igor Andreev und Dmitry Tursunov vertreten. Vorerst nicht berücksichtigt wurde erneut Marat Safin. Damit schenken beide Teams denselben Spielern wie in den erfolgreichen Halbfinal-Begegnungen ihr Vertrauen. In diesen setzten sich die USA mit 4:1 gegen Schweden durch, die Russen bezwangen Deutschland mit 3:2. Letztere Partie kam erst kürzlich aufgrund der angeblichen Vergiftungsaffäre um Tommy Haas wieder in die Schlagzeilen.

Bisher erst drei Duelle
Das heurige Endspiel ist erst das vierte Aufeinandertreffen dieser großen Tennisnationen, einschließlich der Sowjet-Ära. Im Head-to-head führt der Daviscup-Rekordsieger USA gegen den Titelverteidiger Russland mit 2:1. Das erste Duell gab es im Finale 1995. Damals siegten die US-Amerikaner in Moskau mit 3:2, Matchwinner war Pete Sampras mit drei Siegen. Seit diesem Triumph warten die Vereinigten Staaten auf einen Gewinn der "hässlichsten Salatschüssel der Welt". 1998 blieben ebenfalls die USA siegreich. Sie gewannen auf heimischem Boden in der ersten Runde der Weltgruppe erneut mit 3:2. Mit demselben Ergebnis endete die letzte Begegnung: Im Halbfinale des Vorjahres hieß der Sieger jedoch Russland. Der entscheidende Punkt gelang dabei Tursunov. In der vierten Partie siegte er mit 17:15 im fünften Satz über Roddick.



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