Wien: Bredl und Lang erstmals österreichische U18-Meister

Die ungesetzte Natascha Bredl ließ den Favoritinnen nach ihrer Zwangspause keine Chance. Philip Lang ist mit seinem Titel im Future-Hauptfeld in Salzburg gesetzt.

Zwei neue Gesichter trugen sich am Mittwoch in die Siegerliste der Österreichischen U18-Meisterschaften ein. Bei den Mädchen setzte sich die ungesetzte Niederösterreicherin Natascha Bredl, die für einige als Geheimfavoritin galt, ohne Satzverlust durch. Den Burschen-Bewerb gewann erwartungsgemäß der 17-jährige Philip Lang mit einem 6:1, 6:3-Finalsieg über Michael Linzer. Der Niederösterreicher blieb auch im Doppel-Finale mit Marc Rath gegen Linzer und Niki Moser erfolgreich.

Gelungenes Comeback
Die 16 Jahre alte Natascha Bredl mauserte sich im Mädchen-Bewerb zu einem Favoritenschreck. Die 16-Jährige sorgte im Viertelfinale mit einem 6:3, 6:4-Erfolg für das Aus der topgesetzten Janina Toljan. Anschließend besiegte sie im Semifinale und im Endspiel Isabella Reibmayr und Lisa Maria Reichmann, die Nummern drei und vier der Setzliste, jeweils in zwei Sätzen. Natascha bestritt beim UTC LaVille das erste Turnier nach einer längeren Zwangspause: "Ich habe heuer wegen eines Blinddarmdurchbruchs zwei Monate verloren. In den letzten Wochen machte ich ein Aufbautraining. Dass es gleich beim ersten Turnier nach meiner Pause so gut gegangen ist, freut mich sehr." Der Schützling von Barbara Schwartz wird sich nun wieder auf die Future-Turniere konzentrieren.

Erster U18-Titel für Lang
Der auf eins gesetzte Philip Lang dominierte den Burschen-Bewerb in Wien. Der 17-Jährige bezwang im Finale die Nummer drei Michael Linzer 6:1, 6:3, in der Vorschlussrunde wies er Niki Moser mit 6:2, 6:4 in die Schranken. Die meisten Games musste er beim 7:5, 6:3 gegen Andreas Schadler in Runde zwei abgeben. Lang, der auch im Doppel mit Marc Rath erfolgreich blieb, darf sich über seinen ersten Meistertitel in der Altersklasse U18 freuen. Der Niederösterreicher hatte heuer auch in der Allgemeinen Klasse schon mehrmals sein Potential unter Beweis gestellt: In Brunn am Gebirge unterlag er erst im Finale David Simon. Philip erhält nun eine Wildcard für den Hauptbewerb eines der drei Future-Events in Salzburg/Bergheim 2008. Linzer darf sich immerhin mit einer Freikarte für die Qualifikation begnügen.

Die tennisweb.at-Raster aus Wien:



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