Linz: Favoritensiege am dritten Spieltag

Marathon-Match und rot-weiß-roter Sieg in der oberösterreichischen Landeshauptstadt.

Von den vier gesetzten Spielerinnen die heute beim mit 600.000 Dollar dotierten Turnier in Linz aufschlugen, konnten sich drei über den Einzug in die nächste Runde freuen. Einzig Tatiana Golovin musste verletzt aufgeben. Hingegen behielt das heimische Tennis-Ass Tamira Paszek gegen Anabel Medina-Garrigues die Oberhand.

Vaidisova siegt in Verlängerung
Das längste Match des Tages absolvierten die Tschechin Nicole Vaidisova und die Italienerin Flavia Pennetta. Erst nach zwei Stunden und 20 Minuten verwandelte Vaidisova den Matchball zu ihrem 4:6, 6:3, 7:6 (4)-Erfolg. Entscheidend war die gute Service-Leistung der jungen Tschechin, der im Laufe der Partie 13 Asse gelangen. Damit musste sich Pennetta, die letzte Woche das Turnier von Bankok für sich entscheiden konnte, vorzeitig verabschieden.

Daniilidou weiter
Ebenfalls im Achtelfinale steht die Griechin Eleni Daniilidou. Sie profitierte von der verletzungsbedingten Aufgabe von Tatiana Golovin beim Stande von 6:4, 0:1. In der nächsten Runde wird Daniilidou auf die Ukrainerin Alona Bondarenko treffen, die in der ersten Runde die Deutsche Martina Müller mit 6:3, 6:0 besiegen konnte.

Russinnen haben es eilig – keine Chance für Schiavone und Knapp
Der kleine Länderkampf zwischen Italien und Russland geht ganz klar an die Russinnen mit der Besetzung Chakvetadze und Safina. Die auf eins gesetzte Weltranglisten-Siebente benötigte für Francesca Schiavone beim 6:0, 6:2 nur knappe 45 Minuten und zog damit souverän ins Viertelfinale ein. Viel mehr Zeit schien Landsfrau Dinara Safina auch nicht zu haben. Sie fertigte die Qualifikantin Karin Knapp mit zwei Mal 6:2 ab und steht ebenfalls bereits in der Runde der letzten acht.

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