St. Petersburg: Nächste Niederlage für Eschauer
Nach Jürgen Melzer erwischte es auch Werner Eschauer in der ersten Runde.

Der Einzelbewerb des 975.000 Dollar-Events in St. Petersburg ist aus heimischer Sicht gelaufen. Nachdem Jürgen Melzer bereits am Montag gegen Dmitry Tursunonv verloren hatte, verabschiedete sich am Mittwoch Werner Eschauer aus dem Turnier. Der Niederösterreicher unterlag dem an sechs gesetzten Fernando Verdasco mit 6:7, 1:6.
Eschauer ohne Chance
Eschauer startete schlecht in die Partie und kassierte gleich zu Beginn ein Break. Der Spanier zeigte sich danach bis zum 5:4 souverän, ließ als Aufschläger gerade einmal einen Punkt zu, ehe er doch noch das Rebreak zum 5:5 hinnehmen musste. Danach hielten beide Spieler ihr Service, im Tiebreak erspielte sich Verdasco einen 4:0-Vorsprung, den er nicht mehr aus der Hand gab. Im zweiten Satz war Eschauer chancenlos: Er gab zweimal sein Service ab, kam als Rückschläger lediglich zu vier Punkten und hatte keine Breakmöglichkeit. Nach 72 Minuten verwertete Verdasco seinen zweiten Matchball.
Keine Trendwende
Durch diese Niederlage geht Eschauers Negativserie weiter: Seinen letzten Sieg feierte er Ende Juli, als er im Halbfinale von Amersfoort Robin Haase besiegte. Seither setzte es für den Hollensteiner zehn Niederlagen in Folge.
Eschauer bestätigt Gerüchte
Für Schlagzeilen sorgte der Hollensteiner abseits des Courts. Gegenüber "Sport-Bild" bestätigte er die Existenz einer Wettmafia. "Ich weiß von Spielen, die verkauft worden sind. Es hängen auch Manager mit drin", so Eschauer. Ihm selbst soll vor dem Wimbledon-Duell gegen Nadal Geld geboten worden sein, der 33-Jährige lehnte aber ab.
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