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Nalbandian triumphiert in Madrid
Der Argentinier feierte in Spanien seinen ersten ATP-Titel seit Estoril im Jahr 2006.

David Nalbandian gewann am Sonntag das mit 1.870.000 Euro dotierte Masters Series-Event von Madrid. Der Argentinier setzte sich im Endspiel gegen den topgesetzten Roger Federer mit 1:6, 6:3, 6:3 durch und feierte seinen ersten Turniersieg 2007 und seinen größten Erfolg seit dem Gewinn des Masters Cup in Shanghai vor zwei Jahren. Auch damals hatte Nalbandian im Endspiel den Schweizer besiegt.
Argentinier unbeeindruckt
Nalbandian ließ sich durch den glatten Verlust des ersten Satzes nicht beeindrucken. Zu Beginn des zweiten Durchgangs durchbrach er Federers Service und ließ sich den Satz nicht mehr nehmen. Für Federer war es im Turnierverlauf der erst Aufschlagverlust. Im Entscheidungssatz gelang Nalbandian ein weiteres Break, danach hatte der müde wirkende Schweizer der aktuellen Nummer 25 der Welt nichts mehr entgegenzusetzen.
Nummer 52 muss warten
Federer verpasste durch die Niederlage den 52. Titel seiner Karriere und musste heuer im zehnten Saisonfinale bereits die vierte Niederlage hinnehmen. Im Head-to-head verkürzte Nalbandian auf 7:8. Die ersten fünf Duelle hatte der 25-Jährige gewonnen, zuletzt setzte sich Federer wieder vier Mal durch.
Nalbandian schreibt Geschichte
Auf dem Weg ins Endspiel hatte Nalbandian bereits Rafael Nadal und Novak Djokovic besiegt und somit auf dem Weg zu seinem Triumph die Top Drei der Welt bezwungen. Ein Kunststück, das bislang nur Boris Becker, in Stockholm 1994, und Novak Djokovic heuer in Montreal gelungen war.
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