Madrid: Koubek nach Zittersieg weiter, Melzer vergibt Führung gegen Ginepri
Zum Auftakt des 2.082.500 Euro-Events musste sich Jürgen Melzer gegen Robby Ginepri abermals geschlagen geben. Damit verpasste er auch ein Duell mit Roger Federer. Nach souverän überstandener Qualifikation zittert sich Stefan Koubek in die zweite Runde.

Stefan Koubek ist erfolgreich in den Hauptbewerb des Masters Series-Event in Madrid gestartet. Der Kärntner setzte sich zum Auftakt gegen Jarkko Nieminen mit 6:3, 3:6, 6:4 durch. Für Koubek war es im vierten Duell, der erste Sieg gegen den Finnen. Für Jürgen Melzer hingegen ist der Hauptbewerb bereits beendet. Der Deutsch-Wagramer verlor gegen den US-Amerikaner Robby Ginepri mit 6:2, 6:7 und 4:6.
Koubek machtÂ’s spannend
Im ersten Satz nutzte Koubek seine zweite Breakchance zum 4:2 und ließ sich den Satz danach nicht mehr nehmen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs durchbrach er sofort den Aufschlag des Finnen, musste danach allerdings vier Spielverluste in Folge hinnehmen und Nieminen schaffte nach einer knappen Stunde den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz lag Koubek rasch mit 5:0 in Führung. Nieminen kämpfte sich noch einmal heran, hatte bei eigenem Service Chancen auf den Ausgleich, ehe Koubek nach einer Stunde und 38 Minuten mit dem vierten Matchball den Aufstieg in Runde zwei fixierte.
Revanche gegen Ljubicic?
Durch den Sieg steht Koubek erstmals seit Madrid 2004 in Runde zwei eines Masters Series-Events und trifft nun auf Ivan Ljubicic. Der Kroate ist in Madrid an Nummer 12 gesetzt und hatte in der ersten Runde ein Freilos. Die letzten drei Duelle der beiden entschied jeweils Ljubicic für sich, zuletzt musste sich Koubek Anfang Februar in Zagreb in drei Sätzen geschlagen geben.
Frühes Melzer-Out
Für Jürgen Melzer ist das Turnier hingegen gleich nach dem ersten Spiel beendet. Der Deutsch-Wagramer unterlag dem US-Amerikaner Robby Ginepri nach knapp zwei Stunden 6:2, 6:7 (2), 4:6. Melzer prolongiert damit seine schlechte Bilanz gegen Ginepri: In vier Aufeinandertreffen ging er jedes Mal als Verlierer vom Platz. Dabei waren der Sieg und das erste Duell mit Roger Federer nach 1998 schon zum Greifen nahe.
Führung verspielt
Melzer erwischte einen guten Start und entschied den ersten Satz mit zwei Breaks nach 27 Minuten für sich. Im zweiten Durchgang blieb bis zum 3:3 alles in der Reihe, ehe Jürgen dem Amerikaner den Aufschlag abnahm. Im nächsten Game lag Melzer 30:0 in Führung, doch Ginepri konterte und verwertete seinen ersten Breakball im Match. In dieser Phase ließ sich Melzer von einer strittigen Schiedsrichter-Entscheidung aus der Ruhe bringen. Im Tiebreak kam Österreichs Nummer eins nach einer 2:1-Führung zu keinem Punkt mehr.
Ginepri spielt Match nach Hause
Im entscheidenden Durchgang genügte Ginepri ein frühes Break, das er nicht mehr aus der Hand gab. Mit der zweiten Niederlage en suite nach 1:0-Satzführung – in Wien verlor Melzer gegen Chela - gehen ihm wieder wichtige Punkte für die Rückkehr in die Top 50 der Weltrangliste verloren.
Die tennisfabrik.at-Raster aus Madrid:
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