Madrid: Melzer winkt Duell gegen Federer, Koubek souverän qualifiziert

Jürgen Melzer bestreitet die erste Runde beim Masters Series-Turnier in Madrid gegen Robby Ginepri, Stefan Koubek fordert Jarkko Nieminen.

Die zurzeit besten Tennisspieler Österreichs spielen nächste Woche beim Masters Series-Event in Madrid. Die Auslosung für das 2.082.500 Euro-Event brachte interessante Paarungen. Jürgen Melzer trifft auf den US-Amerikaner Robby Ginepri. Bei einem Sieg dürfte er das erste Mal nach langer Zeit wieder gegen Titelverteidiger Roger Federer antreten. Vor neun Jahren spielten Roger und Jürgen bei der Orange Bowl gegeneinander, der Schweizer gewann 6:3, 6:1. Stefan Koubek, der sich souverän durch die Qualifikation kämpfte, bekam die finnische Nummer eins Jarkko Nieminen zugelost.

Melzer kämpft gegen schlechte Bilanz
Jürgen Melzers bisherigen Resultate gegen Robby Ginepri lassen nicht viel Gutes erhoffen. Dreimal hat der Deutsch-Wagramer gegen den Amerikaner gespielt, und dreimal ging er als Verlierer vom Platz. Im Daviscup 2004 in den USA konnte Melzer eine 2:0-Satzführung nicht nach Hause bringen. Beim letzten Aufeinandertreffen in der ersten Runde der Australian Open 2006 erhielt Österreichs Nummer eins eine glatte Abfuhr.

Koubek gut in Schuss
Seine gute Form dürfte Stefan Koubek auch nach Madrid mitgenommen haben. In der Qualifikation schlug er zuerst den Spanier Ivan-Navarro Pastor 6:3, 6:4, in Runde zwei deklassierte Stefan den Olympiasieger Nicolas Massu (CHI) nach 49 Minuten 6:1, 6:2. Die Performance gegen Massu war ganz stark: keinen Breakball zugelassen, selbst vier von fünf verwertet, 85 Prozent der Aufschlag-Punkte gewonnen. Mit einer ähnlichen Leistung könnte er auch die Bilanz gegen seinen nächsten Gegner Jarkko Nieminen aufbessern. Die ersten drei Begegnungen entschied allesamt der Finne für sich.

Die tennisfabrik.at-Raster aus Madrid:
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