Wien: Koubek nach Kampf gegen Lopez gescheitert

Der 30-Jährige scheiterte beim 621.500 Euro-Turnier denkbar knapp in drei Sätzen.

Stefan Koubek ist bei der BA-CA Trophy 2007 im Achtelfinale ausgeschieden. Der Kärntner unterlag in einer ausgeglichen Partie dem Spanier Feliciano Lopez mit 4:6, 6:3 und 4:6. Im direkten Vergleich führt Lopez mit vier Siegen und zwei Niederlagen.

Verschlafener Start
Ebenso wie Werner Eschauer am Dienstag musste Koubek gegen den Spanier gleich sein erstes Aufschlagspiel abgeben. Dies sollte auch das entscheidende Break in Satz eins bleiben: Lopez war bei eigenem Aufschlag unantastbar, ließ keine Breakchance gegen sich zu und holte sich nach 35 Minuten den ersten Durchgang.

Starker Koubek im zweiten
Der zweite Satz begann ganz im Sinne des Österreichers: Koubek retournierte besser und nutzte sogleich seine Breakchance zum 2:0. Beim Stand von 3:1 aus seiner Sicht hatte der Kärntner erneut Breakball gegen sich, er wehrte diesen aber souverän ab und machte den Satzausgleich nach 84 Minuten perfekt.

Dramatisches Finish
Der dritte Satz verlief zunächst völlig ausgeglichen: Beim Stand von 4:5 lag der Kärntner bei eigenem Aufschlag plötzlich 0:40 zurück. Danach machte Stefan vier Punkte in Folge, mit einem leichten Vorhand-Fehler vergab er jedoch die Chance auf das 5:5. Schließlich verwertete Lopez nach zwei Stunden und fünf Minuten seinen fünften Matchball. Die Enttäuschung bei Koubek war groß: "Ich habe am Anfang und am Ende des Matches schlecht gespielt, dazwischen war ich der bessere Spieler. So gewinnt man eben leider kein Match."

Bittere Niederlage
Die Niederlage gegen Lopez wird den Kärntner doppelt ärgern: Noch heuer konnte er den Spanier in Zagreb besiegen. In der Weltrangliste wird es nun auch etwas abwärts gehen: Koubek konnte vom letztjährigen Viertelfinale bloß 25 von 60 Punkten verteidigen. Das bedeutet einen Rückfall um rund fünf Plätze. In dieser Saison will Stefan noch die ATP-Turniere in Madrid und Basel und den Challenger in Bratislava bestreiten.

Aus Wien: Bernt Baumgartner, Arek Piatek und Andreas Simon

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