Wien: Eschauer scheitert an Lopez
Der Hollensteiner kam bei seinem Hauptbewerbs-Debüt bei der BA-CA-Trophy gegen den Sieger von 2004 zu keiner Breakchance.

Für Werner Eschauer ist die BA-CA Trophy 2007 bereits vorbei. Der 33-Jährige unterlag in der ersten Runde dem Spanier Feliciano Lopez mit 3:6 und 2:6. Der Österreicher, der noch letzte Woche beim ATP-Turnier in Metz wegen eines verschobenen Wirbels in der ersten Runde aufgeben musste, konnte den Spanier in keiner Phase gefährden.
Frühes Break
Eschauer musste gleich sein erstes Aufschlagspiel zum 0:2 abgeben. Der Spanier war selbst bei eigenem Aufschlag souverän, ließ keine Breakchance zu und holte sich nach exakt 30 Minuten den ersten Satz. Der zweite Durchgang begann zunächst ausgeglichen: Beide Akteure brachten bis zum 2:2 ihr Service durch, dann aber drehte der Spanier richtig auf, verbuchte zwei Breaks in Folge und sicherte sich nach exakt einer Stunde den Einzug in die zweite Runde.
"Konnte Trainingspause nicht wettmachen"
Eschauer gewann der Niederlage auch etwas Positives ab: "Ich bin froh, dass ich nach meiner Wirbelverschiebung heute wieder schmerzfrei spielen konnte. Man hat aber gemerkt, dass mir nach einer Woche ohne Training etwas die Konstanz gefehlt hat." Mit etwas mehr Glück hätte es für Österreichs Nummer drei auch anders laufen können: "Leider habe ich bei 2:2 im zweiten ein, zwei leichte Fehler gemacht. Dann ist Lopez locker davon gezogen."
Serie reißt nicht ab
Damit prolongiert Eschauer seine Negativserie auf der ATP-Tour: Der letzte Erfolg des Hollensteiners datiert vom Juli 2007 gegen den Niederländer Robin Haase im Halbfinale von Amersfoort. Werner sieht daran jedoch keinen Grund sich Druck zu machen: "Auf der ATP-Tour bekommst du es mit ganz anderen Gegnern zu tun. In Bangkok habe ich beispielsweise gegen Tursunov in drei Sätzen verloren, danach hat er das Turnier gewonnen." Auf Eschauers Turnierplan steht in dieser Saison noch das ATP-Event in St. Petersburg und ein paar Challenger-Turniere in Europa.
Jetzt kommt Koubek
Auf Feliciano Lopez wartet mit Stefan Koubek nun der nächste Österreicher. Eschauer sieht in dieser Begegnung Koubek in der Favoritenrolle: "Wenn zwei Linkshänder aufeinander treffen, dann haben sie oft Probleme. Stefan returniert gut und ich bin überzeugt, dass er gewinnt." Das letzte Duell fand im Februar in Kroatien statt: Damals siegte Österreichs Nummer zwei in drei Sätzen.
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