Metz: Koubek disqualifiziert
Stefan Koubek sorgt beim ATP-Turnier im französischen Metz für einen Skandal: Der Österreicher wurde bei seinem Achtelfinal-Match gegen den Franzosen Sebastien Grosjean vom Turnier ausgeschlossen.

Stefan Koubek ist im Achtelfinale des 332.200 Euro-Events von Metz disqualifiziert worden. Der Österreicher lag gegen den Franzosen Sebastien Grosjean mit 5:7, 7:6 und 4:2 in Führung, ehe ihm eine verbale Konfrontation mit dem Supervisor Thomas Karlberg zum Verhängnis wurde: Dieser disqualifizierte den Kärntner nach einer kurzen Debatte über eine Schiedsrichterentscheidung.
Strittiger Ball als Stein des Anstoßes
Eine Schiedsrichterentscheidung im dritten Satz beim Stand von 4:2 aus der Sicht von Koubek war der Auslöser für den Skandal: Der Referee gab einen Ball von Grosjean out, nach Diskussionen mit Grosjean revidierte der Schiedsrichter seine Entscheidung und wollte den Punkt wiederholen lassen. Zum Ärger von Stefan Koubek, der sofort den Supervisor verlangte. Dieser kam auch, Koubek machte seinem Ärger Luft, soll Thomas Karlberg beschimpft haben und der Schwede disqualifizierte Koubek nach einem kurzen Wortgefecht.
Zweiter Vorfall in Frankreich
Für den Kärntner war es bereits die zweite Disqualifikation seiner Karriere in Frankreich. Im Jahr 2000 kam es in der zweiten Runde der French Open gegen den Ungarn Attila Savolt ebenfalls zum Eklat. Nach mehreren Diskussionen warf Koubek sein Racket, traf versehentlich einen Balljungen an der Schulter und wurde im vierten Satz disqualifiziert.
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