Bukarest: Titelverteidiger Melzer out - auch Eschauer gescheitert

Im Vorjahr feierte Melzer in Rumänien seinen bisher größten Erfolg, diesmal war bereits in Runde eins Endstation. Werner Eschauer kassiert auf der ATP-Tour die vierte Niederlage in Folge.

Österreichs Profis erwischten beim 332.200 Euro-Event am Montag einen schlechten Tag. Sowohl Werner Eschauer auch als Jürgen Melzer verloren ihre Auftaktpartien. Eschauer scheiterte am Argentinier Martin Vassallo-Arguello mit 4:6, 4:6. Titelverteidiger Melzer zog gegen den Andreas Seppi mit 6:4, 5:7, 4:6 den Kürzeren.

Aufschlagschwäche in der Entscheidung
Nach gewonnenem ersten Satz hatte Melzer im zweiten Durchgang drei Möglichkeiten zum Break, nutzte aber nur eine. Der Italiener hingegen schaffte mit seinen beiden einzigen Breakchancen zwei Breaks und rettete sich in den Entscheidungssatz. Dort hatten dann beide Spieler große Probleme bei eigenem Service. Seppi brachte von fünf Aufschlagspielen zwei durch, wobei Österreichs Nummer eins fünf Breakchancen ungenutzt ließ. Melzer hielt lediglich einmal sein Service und verabschiedete sich nach zwei Stunden und 30 Minuten aus dem Turnier.

Rückfall im Ranking
Im Vorjahr hatte Melzer in Rumäniens Hauptstadt seinen bisher einzigen Turniersieg gefeiert. Durch das Scheitern in Runde eins verliert der Deutsch-Wagramer 150 Nettopunkte und wird im Ranking aus den Top 40 fallen. Nach derzeitigem Stand wird Melzer einen Platz um Rang 45 belegen.

Probleme mit dem Aufschlag
Auch für Werner Eschauer ist der Einzelbewerb in Bukarest frühzeitig beendet. Der Niederösterreicher konnte im Laufe der Partie mit seinem Service zu wenig Druck erzeugen und brachte nur 39 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld. Beim zweiten Service griff Vassallo an und ließ dem Hollensteiner gerade einmal 17 von 39 Punkten. Der Argentinier erspielte sich so fünf Breakmöglichkeiten, von denen er drei nutzte. Den entscheidenden Aufschlagverlust musste Werner zum 4:5 im zweiten Satz hinnehmen. Danach servierte die Nummer 74 der Welt aus und verwertete nach einer Stunde und 34 Minuten den zweiten Matchball.

Die tennisfabrik.at-Raster aus Bukarest:
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