Geschafft! US Open-Titel für Knowle/Aspelin
2004 scheiterte Julian Knowle im Endspiel von Wimbledon, bei den diesjährigen US Open klappt es mit dem ersten Grand Slam-Titel für Österreichs besten Doppelspieler.

Julian Knowle hat die Sensation in Flushing Meadows geschafft: Der Vorarlberger holte mit seinem schwedischen Partner Simon Aspelin den Doppelbewerb der US Open. Die beiden setzten sich in ihrem ersten gemeinsamen Grand Slam-Finale mit 7:5, 6:4 gegen die Tschechen Lukas Dlouhy und Pavel Vizner durch. Damit glückte ihnen die Revanche für die Niederlage im Achtelfinale der French Open. Für das österreichisch-schwedische Duo war es heuer bereits der vierte gemeinsame Titel, für Knowle der elfte Triumph seiner Laufbahn, Aspelin trug sich zum zehnten Mal in die Siegerliste eines ATP-Events ein.
Starke Vorstellung
Im ersten Satz gelang Knowle/Aspelin im elften Game das entscheidende Break. Mit ihrer sechsten Breakchance durchbrachen die beiden den Aufschlag der tschechischen Paarung. Im darauf folgenden Spiel mussten sie die einzige Breakmöglichkeit abwehren und sicherten sich nach 45 Minuten den ersten Durchgang. Im zweiten Satz fiel das entscheidende Break im siebenten Game, danach hatte das auf Nummer neun gesetzte Duo nichts mehr entgegenzusetzen. Knowle/Aspelin nutzen nach 84 Minuten ihren dritten Matchball und fixierten den größten Erfolg ihrer Laufbahn.
Auf Musters Spuren
Der Harder ist durch den Triumph bei den US Open Österreichs erster Spieler, der bei einem Major Turnier den Doppelbewerb für sich entscheiden konnte. Nach Thomas Muster, der 1995 bei den French Open erfolgreich geblieben war, ist der 33-Jährige erst der zweite heimische Spieler, der einen Grand Slam-Titel in der allgemeinen Klasse holte. Finaziell hat sich der Erfolg ebenfalls gelohnt: Knowle kann sich über 200.000 Dollar Preisgeld freuen.
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