US Open: Lösbare Aufgaben für Österreicher

Österreich ist in Flushing Meadows durch sechs Leute im Hauptbewerb vertreten. Martin Fischer und Alex Peya kämpfen noch um einen Platz im Hauptbewerb.

Am Mittwoch fand in New York die Auslosung für das letzte Grand Slam-Turnier der Saison statt. Im Empire State Building bekamen die österreichischen Teilnehmer durchaus machbare Aufgaben zugelost.

Melzer – Hartfield
Österreichs Nummer eins Jürgen Melzer ist in New York an Position 31 gesetzt. Der Niederösterreicher bekommt es zum Auftakt erstmals mit Diego Hartfield zu tun. Der Argentinier steht vor allem dank guter Sandplatz-Ergebnisse unter den Top 100. 2007 bestritt Hartfield erst ein Turnier auf Hardcourt, erreichte beim Challenger in Brasilien allerdings das Endspiel. Österreicher zählen nicht zu Hartfields Lieblingsgegnern: In den letzten zweieinhalb Jahren unterlag er Marach, Mirnegg und Peya. In Kitzbühel hatte er gegen Martin Fischer ebenfalls große Mühe. Sollte Melzer Runde eins überstehen, trifft er auf den Sieger der Partie zwischen Juan Martin Del Potro (ARG) und Nicolas Mahut (FRA).

Eschauer – Serra
Österreichs Nummer zwei misst sich im Big Apple mit Florent Serra. Für den Niederösterreicher ist es nach 2003 die zweite Teilnahme im Hauptbewerb. Damals scheiterte Eschauer am Argentinier Calleri in vier Sätzen. Der 26-jährige Franzose steht in New York bereits zum dritten Mal im Hauptbewerb, zum zweiten Mal trifft er in Runde eins auf einen Österreicher: Im Jahr 2005 sorgte die aktuelle Nummer 90 der Welt für das Erstrundenaus von Stefan Koubek. In der zweiten Runde käme es zum Duell mit dem Sieger aus der Partie David Ferrer gegen Florian Mayer.

Koubek – Querrey
Den wohl unangenehmsten Gegner bekam Stefan Koubek zugelost. Der Kärntner trifft in der ersten Runde auf Lokalmatador Sam Querrey. Der 1,98-Meter-Mann zählt zu den Aufsteigern der bisherigen Saison. Querrey begann das Jahr 2007 als Nummer 130 der Welt und arbeitete sich bis auf Rang 47 vor. Zuletzt präsentierte sich der US-Amerikaner gut in Form. Ende Juli erreichte er in Indianapolis das Semifinale, beim Masters Series-Event in Cincinnati war erst im Viertelfinale gegen Landsmann James Blake Schluss. Mögliche Zweitrundengegner sind der Italiener Filippo Volandri oder Michael Llodra aus Frankreich.

Bammer – Tanasugarn
Sybille Bammer, in Flushing Meadows als Nummer 19 gesetzt, bekommt es mit Tamarine Tanasugarn aus Thailand zu tun. Das Duell gab es auf der Tour bereits zweimal: Im Vorjahr behielt die Thailänderin in Bangkok auf Hardcourt die Oberhand, Anfang April fertigte die Oberösterreicherin Tanasugarn in Amelia Island auf Sand ab. In Runde zwei käme es zum Duell mit einer Lokalmatadorin: Vania King oder Meghann Shaughnessy. Die Bilanz gegen King ist mit 0:2 negativ. Die beiden Duelle in Pittsburgh 2005 und im Vorjahr in Miami fanden auf Hardcourt statt. Die bisher einzige Begegnung mit Shaughnessy entschied "Bille" am Montag in New Haven in zwei Sätzen für sich. Sollte Bammer auch diese Hürde meistern, ginge es in Runde drei vermutlich gegen die Nummer 14 des Turniers Elena Dementieva, die 2004 im US Open-Finale gestanden war.

Paszek – Arn
Österreichs große Nachwuchshoffnung spielt in Runde eins gegen Greta Arn. Die Deutsche holte heuer in Estoril ihren bisher einzigen Titel auf der Tour. Bei den US Open steht sie zum dritten Mal im Hauptbewerb, bislang war jedoch immer in Runde eins Endstation. Sollte "Mimi" bei ihrem US Open-Debüt gewinnen, käme es in Runde zwei vermutlich zum Wiedersehen mit Francesca Schiavone. Erst in der Vorwoche hatte Paszek in Toronto beim bisher einzigen Aufeinandertreffen in drei Sätzen verloren.

Meusburger - Daniilidou
Die zweite Vorarlbergerin trifft zum Auftakt auf Eleni Daniilidou. Die bisher einzige Begegnung der beiden fand 2006 in Linz statt, damals setzte sich die Griechin in zwei Sätzen durch. Am Mittwoch sorgte Daniilidou für das Aus von Sybille Bammer beim Turnier in New Haven – für "Meusi" die Chance zur doppelten Revanche. In Runde zwei könnte Österreichs Nummer drei auf die erste gesetzte Spielerin treffen: die Ukrainerin Alona Bondarenko, Nummer 21 des Turniers.

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