Meusburger in New York stark unterwegs
"Meusi" wird in den USA bisher ihrer Favoritenrolle gerecht.

Yvonne Meusburger präsentiert sich diese Woche beim 50.000 Dollar-Challenger in New York in sehr guter Verfassung. Die topgesetzte Vorarlbergerin ließ in Runde eins der Südafrikanerin Chanelle Scheepers gerade einmal zwei Games. Noch schlechter erging es der Polin Urszula Radwanska, die Meusburger in der Nacht auf Freitag mit 6:1, 6:0 unterlag. Das letzte Duell der beiden entschied "Meusi" im Februar in Biberach für sich und holte anschließend den Titel in Deutschland.
Polnisches Nachwuchstalent
Der Erfolg gegen die 16-Jährige ist hoch einzuordnen: Radwanska ist derzeit Nummer zwei der Jugendweltrangliste und holte sich im Juli den Wimbledon-Titel der Juniorinnen. Österreichs Nachwuchshoffnungen Niki Hofmanova und Tamira Paszek machten keine guten Erfahrungen mit Radwanska: Der Orange Bowl-Siegerin gelangen im Dezember gerade einmal zwei Games, Österreichs Nummer zwei scheiterte bei den Australian Open der Juniorinnen im Viertelfinale mit 3:6, 3:6.
Premiere für Rodina
Im Viertelfinale wartet mit Evgenia Rodina eine durchaus lösbare Aufgabe auf Meusburger. Die 18-jährige Russin liegt in der Weltrangliste 90 Ränge hinter Österreichs Nummer drei. Anfang April stand sie bei einem kleineren Challenger in Moskau im Finale, zuletzt erreichte sie in Luxemburg immerhin das Viertelfinale eines 75.000 Dollar+H-Events. Rodina, die in ihrer bisherigen Karriere zwei Siege gegen Top 100-Spielerinnen feiern konnte, trifft heuer erstmals auf eine der besten 70 Spielerinnen.
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