Graz: Drei Österreicher im Achtelfinale

Haider-Maurer, Köllerer und Treu sorgten beim s Tennis Masters in Graz für bemerkenswerte österreichische Leistungen.

Es war aus österreichischer Sicht ein erfolgreicher Tag beim s Tennis Masters 2007. Beim 21.250 Euro+H-Challenger in Graz nahm zum Beispiel Andreas Haider-Maurer die Nummer vier der Setzliste, Flavio Cipolla aus dem Bewerb. Mit 6:3, 6:4 behielt der Niederösterreicher gegen die aktuelle Nummer 162 der Welt die Oberhand. Der Italiener scheint gegen Österreicher im Allgemeinen nicht gerne zu spielen. Heuer verlor er schon gegen Marach und Koubek, ehe er gegen „AHM“ den Kürzeren zog. In der nächsten Runde trifft Haider-Maurer auf den Rumänen Gabriel Moraru.

Rot-weiß-rotes Duell als glatte Angelegenheit
Wenig zu holen gab es für Armin Sandbichler in seiner Erstrunden-Partie gegen Walter Treu. Im Österreicher-Duell gewann der 31-jährige Mediziner mit 6:1, 6:2. Vor einem Jahr bei den österreichischen Meisterschaften in Dornbirn hatte „Sand“ im Semifinale gegen den Routinier noch mit 6:2, 6:1 gewonnen. Im Achtelfinale wartet auf Treu die Nummer zwei der Setzliste, die ehemalige Nummer 14 der Welt, Younes El Aynaoui aus Marokko.

Köllerer schlägt spanischen Sandplatz-Spezialisten
Ebenfalls im Achtelfinale des s Tennis Masters 2007 steht Daniel Köllerer. Der auf drei gesetzte Oberösterreicher besiegte den dreifachen spanischen ATP-Titelträger Alberto Martin mit 7:6 (4), 6:1. In der Runde der letzten 16 geht es für „Crazy Däni“ gegen den Tschechen Jan Hajek, der noch vor weniger als einem Jahr die Nummer 71 der Welt war.

Fischer und Schmölzer scheitern in Runde eins
Für Martin Fischer und Patrick Schmölzer ist der Challenger in der steirischen Hauptstadt bereits Geschichte. Fischer unterlag dem rumänischen Qualifikanten Gabriel Moraru glatt mit 4:6, 1:6. Patrick Schmölzer zog gegen Jan Hajek mit 5:7, 3:6 den Kürzeren. Der Tscheche ist im Moment die Nummer 193 der Welt und liegt somit 467 Plätze vor dem Österreicher.

El Aynaoui eine Nummer zu groß für Raditschnigg
Max Raditschnigg rutschte als Lucky Loser in den Hauptbewerb und musste gegen die Nummer zwei des Turniers, Younes El Aynaoui antreten. Doch der ehemalige Top-20 Spieler erwies sich zu stark für den 24-jährigen Steirer, der in der Qualifikation knapp an Armin Sandbichler gescheitert war: Der Marokkaner steht nach einem 6:1, 6:4 im Achtelfinale.

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