Marach gewinnt in Rimini dank Aufgabe von Köllerer

Mit seinem fünften Challenger-Titel verhinderte Oliver Marach einen Rückfall in der Weltrangliste.

Oliver Marach entschied beim 42.500 Euro+H-Event in Rimini das rein österreichische Finale gegen Daniel Köllerer für sich. Der Grazer profitierte am späten Sonntag Abend von der Aufgabe des Oberösterreichers. Köllerer hatte Krämpfe in der Schlaghand und musste schließlich beim Stand von 6:4, 0:2 die Partie vorzeitig beenden. Sein Antreten in Kitzbühel ist allerdings nicht in Gefahr.

Marach nervenstark
Mit seinem fünften Challenger-Titel – dem vierten in Italien – verkürzte "Oli" im Head to Head mit dem Welser auf 1:2. Die ersten beiden Duelle gewann Daniel bei italienischen Future-Turnieren im Jahr 2003. In der Weltrangliste konnte Marach den Absturz verhindern. Der Turniersieg brachte ihm genau jene 60 Zähler, die er von seinem Stuttgart-Viertelfinale aus dem Vorjahr verteidigen musste.

Zurück in Top 200
Aber auch Köllerer kann mit dem Abschneiden in Rimini durchaus zufrieden sein. Der Welser musste zuletzt sechs Erstrundenniederlagen einstecken und erreichte an der Adria erstmals seit Oktober 2006 wieder ein Challenger-Endspiel. Durch den Finaleinzug und die damit verbundenen 42 Zähler wird "Crazy Dani" im Ranking auch wieder in die Top 200 zurückkehren.

Hoffen auf Überraschung
Mit neuem Selbstvertrauen geht es für Köllerer bereits am Dienstag in Kitzbühel gegen Österreichs Nummer drei Stefan Koubek weiter. "Daniel hat eine erfolgreiche Woche hinter sich und freut sich auf das Duell mit Stefan. Er ist zwar Außenseiter, aber vielleicht kann er ihn ärgern", so Köllerer-Manager Manfred Nareyka.

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