Top-Junioren in Wels zu stark für Österreich
Österreichs Nachwuchsspieler konnten beim erstklassigen ITF-Turnier im Kampf um den Titel nicht eingreifen. Es siegten Aljaz Brunken und Stephanie Vogt.

Die internationale Klasse der U18-Junioren schlug vom 15. bis 22. Juli bei den 13. Sportastic Junior Open Wels presented by Isospeed auf. Im Burschen-Finale lieferten sich der topgesetzte Roman Jebavy (CZE) - im ITF-Ranking auf Platz acht gereiht – und der deutsche Außenseiter Jaan-Frederik Brunken einen spannenden Kampf. Bis zum 6:2, 4:1 von Jebavy sah alles nach einem erwartungsgemäßen Erfolg des Tschechen aus. Doch Brunken drehte mit dem Rücken zur Wand auf und sicherte sich Satz zwei mit 6:4. Im dritten breakte Brunken seinen Kontrahenten bei 4:4 und verwandelte in der Folge seinen dritten Matchball zu seinem größten Karriere-Erfolg. Jebavy war auch im Doppelfinale glücklos: Er unterlag mit seinem Landsmann Jiri Kosler dem britischen Duo Neil Pauffley/Marcus Willis 4:6, 4:6.
Vogt siegt für Liechtenstein
Bei den Mädchen U18 war die auf fünf gesetzte Liechtensteinerin Stephanie Vogt eine Klasse für sich. Die 17-Jährige gewann das Finale gegen die Slowenin Polona Hercog, die in Runde zwei die Nummer eins Katarzyna Piter eliminierte, 6:4, 6:2. Vogt verlor nur im Viertelfinale gegen Sandra Roma aus Schweden einen Satz, ihr Sieg war hierbei beim 3:6, 6:1, 6:1 jedoch ungefährdet. Im Mädchen-Doppel hatten Vogt und Hercog gemeinsam die Nase vorne: Sie gewannen im Endspiel gegen das australische Gespann Alison Bai/Jessica Moore, die Nummern zwei der Setzliste, in drei Sätzen.
ÖTV-Hoffnungen gingen nicht auf
Österreich konnte beim ITF-Kategorie I-Event weder im Einzel noch im Doppel um den Turniersieg mitreden. Am weitesten kam Janina Toljan: Im Achtelfinale musste sich die Oberösterreicherin Vivienne Vierin knapp geschlagen gegeben. Von den 14 gestarteten ÖTV-Burschen schaffte nur das Trio Daniel Geib, Philip Lang und Michael Rehrl den Aufstieg in Runde zwei.
Die tennisfabrik.at-Raster aus Wels:
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