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Routinier Santoro beendet lange Durstrecke
Fünf Jahre nach seinem letzten Einzel-Titel hat es der 34-Jährige in Newport noch einmal geschafft. Gasquet kämpfte sich in Gstaad zurück, Ferrer in Bastad bärenstark.

Zwei Franzosen und ein Spanier streiften bei den dieswöchigen ATP-Events die Siegprämien ein. Die größte Überraschung lieferte Fabrice Santoro beim Rasen-Event in Newport. Mit Siegen gegen Alex Peya, Frank Dancevic, Mischa Zverev und Doppelpartner Wesley Moodie zog der 34-Jährige ins Endspiel ein. Dort konnte ihn auch sein Landsmann Nicolas Mahut nicht stoppen: Santoro siegte in nur 75 Minuten 6:4, 6:4. Während der Franzose im Doppel noch regelmäßig in den Siegerlisten zu finden ist, wartete der Bihänder im Einzel schon seit Dubai 2002 auf einen Turniersieg.
Hitzeschlacht in Gstaad
Nach Richard Gasquet 2006 triumphierte mit Paul-Henri Mathieu auch 2007 ein Franzose bei den Allianz Suisse Open in Gstaad. Mathieu besiegte Koubek-Bezwinger Andreas Seppi, der sich von ATP-Rang 111 wieder unter die Top 100 schieben wird, mit 6:7, 6:4, 7:5. Die mehr als zweieinhalbstündige Partie forderte den Finalisten bei Temperaturen über 35 Grad alles ab. Seppi hatte schon den Turniersieg vor Augen, bei 5:3 im dritten gingen ihm jedoch die Kräfte aus. Mathieu darf sich neben dem Bergkristall-Pokal auch über 58.700 Euro Siegprämie freuen.
Ferrer in eigener Liga
Beim 353.450 Euro-Event im schwedischen Bastad war David Ferrer (ATP 15) eine Klasse für sich. Der 25-jährige Spanier siegte gegen seinen Landsmann Nicolas Almagro, dem Auftakt-Gegner von Werner Eschauer in Amersfoort, in 68 Minuten 6:1, 6:2. Insgesamt gab Ferrer vom Viertel- bis zum Finale gegen Gilles Simon, Filippo Volandri und Almagro nur sieben Games ab. Ferrer gewann in Bastad seinen vierten ATP-Titel, in Stuttgart muss er nächste Woche seinen bisher größten Turniersieg vom Vorjahr verteidigen.
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