Stuttgart: Acasuso wartet auf Koubek
Der 24-jährige Argentinier erreichte in Stuttgart im Vorjahr das Finale - aber bestritt seit den French Open nur ein Match.

Rafael Nadal, Tommy Robredo, Tomas Berdych, David Ferrer, Guillermo Canas, Juan Carlos Ferrero, Juan Ignacio Chela, Juan Monaco: Die Setzliste des mit 642.750 Euro dotierten Mercedes Cup in Stuttgart zeigt, dass sich die ATP-Tour nach Wimbledon in einen US-Hardcourt- und einen europäischen Sandplatz-Teil splittet. Ein Sandplatz-Ass hat auch Stefan Koubek in der ersten Runde erwischt: Er erwartet den 24-jährigen Argentinier Jose Acasuso, der im Vorjahr am Weissenhof das Endspiel erreichte und erst in fünf Sätzen gegen David Ferrer verlor.
1:1 im Head-to-head
Das letzte Duell mit dem 1,90 großen Rechtshänder hat Koubek in alles andere als guter Erinnerung: Beim Daviscup-Länderkampf in Linz zu Jahresbeginn musste er sich Acasuso in drei Sätzen geschlagen geben. Es war die zweite Begegnung der beiden, das erste Mal waren Acasuso und Koubek einander 2004 in Wimbledon gegenüber gestanden, mit dem besseren Ende für Koubek.
Acasuso mit Pause nach den French Open
Allzu viel Spielpraxis sollte Acasuso nicht mitbringen: Der aktuell auf ATP-Platz 49 geführte argentinische Daviscupper hat nach seiner Erstrunden-Niederlage gegen Jürgen Melzer bei den French Open pausiert, erst in Gstaad stieg er wieder in den Circuit ein, gegen Nicolas Lapentti setzte es eine Erstrunden-Niederlage.
Martin Fischer ließ in Qualifikation aufhorchen
Ein weiterer Österreicher hatte die Chance auf einen Platz im Hauptfeld: Der Vorarlberger Martin Fischer schaffte in der ersten Qualifikationsrunde einen überraschenden 7:6, 6:4-Sieg über den tschechischen Routinier Tomas Zib. Im Qualifikationsfinale am Sonntag hatte Fischer gegen Boris Pashanski aus Serbien allerdings beim 3:6, 1:6 keine Chance.
Knowle/Aspelin topgesetzt, Jerich/Schmölzer mit Wildcard
Das Bastad-Siegerpaar Julian Knowle/Simon Aspelin ist in Stuttgart im Doppel topgesetzt, erste Gegner sind Ivan Navarro Pastor und Stanislas Wawrinka. Mit vergleichsweise geringen Chancen auf den Titel ausgestattet ist ein rein österreichisches Paar im Hauptbewerb: Die Steirer Herbert Jerich jun. und Patrick Schmölzer erhielten eine Wildcard und dürfen nun Leos Friedl und Frantisek Cermak aus Tschechien fordern.
Die tennisfabrik.at-Raster aus Stuttgart:
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