Bergheim: Thiem ist am weitesten

Beim ETA-Turnier U12 und U14 halten sich die österreichischen Erfolge bislang in Grenzen. Positivste Überraschung bisher: der Niederösterreicher Dominic Thiem.

Das hartnäckige Regenwetter in Bergheim hat nicht nur den Zeitplan des internationalen U12- und U14-Turniers ein wenig durcheinander gebracht, sondern scheinbar auch die österreichischen Nachwuchshoffnungen: Der Heimvorteil gegen die Konkurrenz aus insgesamt 28 teilnehmenden Nationen konnte nur zum Teil genutzt werden.

U14: nur einer von vier Semifinalplätzen für den ÖTV
Bei den Burschen U12 ist im Viertelfinale nur mehr ein Duo vertreten, Jason Peter Platzer und Dominik Weidinger, bei den Mädchen U12 ist es in der dritten Runde - und damit im Achtelfinale - mit Barbara Haas, Ann-Sophie Schwaiger, Caroline Kandler, Lena Reichel noch ein Quartett. Bei den Mädchen U14 ist im Semifinale keine ÖTV-Vertreterin dabei, nachdem Christine Kandler im Viertelfinale verlor, und im U14-Bewerb der Burschen ist es einzig Dominic Thiem, der in der Vorschlussrunde noch die rot-weiß-rote Fahne hochhält.

Thiem als Gesetztenschreck
Thiem, der bei Günter Bresnik in der Südstadt trainiert, marschierte bislang mit einer durchaus eindrucksvollen Vorstellung durchs Feld: Nach dem auf drei gesetzten Slowaken Vittek ließ er dem Italiener Mastrelia, Dennis Novak und im Viertelfinale dem auf acht gesetzten Kroaten Martin Kobza keinen Satz; Kobza hatte davor mit David Aschaber einen weiteren chancenreichen Österreicher ausgeschaltet. Im Semifinale trifft Thiem auf die Nummer zwei des Turniers, Mate Pavic aus Kroatien.

Die tennisfabrik.at-Raster aus Bergheim:



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