Schweizer "Tiebreak-Fluch" gegen Seppi: Koubek in Gstaad out

Nach seinem Überraschungssieg gegen Mikhail Juschny musste sich der Kärntner im Achtelfinale knapp geschlagen geben.

Stefan Koubek ist beim 400.000 Euro-Event in der Schweiz im Achtelfinale ausgeschieden. Er unterlag dem Italiener Andreas Seppi nach tollem Kampf mit 6:1, 6:7, 6:7. Damit missglückte dem Kärntner die Revanche für die ebenso knappe Niederlage bei diesem Turnier im Jahr 2005. Damals hatte Seppi ebenfalls das Tiebreak des dritten Satzes mit 8:6 für sich entschieden.

Kampfgeist nicht belohnt
Koubek erwischte einen guten Start: Er nahm seinem Gegner gleich zwei Mal den Aufschlag ab, holte sich den ersten Satz nach nur 24 Minuten mit 6:1. Im zweiten Durchgang zog der Italiener rasch auf 3:1 davon, der Kärntner kämpfte sich mit einem Rebreak zurück und stellte auf 3:3. Beide Akteure brachten danach ihre Aufschläge bis zum 6:6 durch. Im Tiebreak führte Koubek 2:0, danach genügte dem Italiener ein Minibreak zum 4:3, um den zweiten Satz zu gewinnen. Im Entscheidungssatz musste der Kärntner gleich zu Beginn einen Aufschlagverlust zum 0:1 hinnehmen. Bei 4:5 und nach Abwehr eines Matchballs gelang das Rebreak zum 5:5, im Tiebreak allerdings konnte Seppi seinen dritten Matchball zum 8:6 nutzen.

Eschauer weiter Österreichs Nummer zwei
Die unglückliche Niederlage wird Stefan Koubek doppelt ärgern: 40 ATP-Punkte wäre ein Viertelfinaleinzug in Gstaad wert gewesen. Der Kärntner muss nun im Juli aus den Turnieren in Kitzbühel und Stuttgart insgesamt 53 Punkte verteidigen. Ähnlich ergeht es aber auch Werner Eschauer: Aus den Challengern von Posen und Rimini fallen ihm insgesamt 54 Zähler aus der Wertung.

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