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Eintrag 409: Mittwoch, 11. Juli, Gstaad
Das war eine solide Vorstellung - jetzt geht's gegen Seppi.

Gegen einen Top-15-Spieler zu gewinnen ist zuerst einmal richtig in Ordnung, da kann man sich freuen - und das tu ich jetzt vor allem einmal. Von der Grundlinie war das heute sehr solide, der Aufschlag hat vor allem in den engen Situationen gepasst, unterm Strich kann man heute wirklich zufrieden mit der Vorstellung sein.
Trotzdem hätte es auch anders laufen können: Im ersten Satz und im letzten Game hatte ich ein 0:40 bei eigenem Aufschlag - ich hab dann zwar gut serviert und gute Punkte gespielt, aber trotzdem muss man da nicht unbedingt kein Break kriegen. Und der Juschny war richtig griffig auf die Partie; wie er sich im letzten Game gepumpt hat, das war schon ziemlich motiviert.
Die Verhältnisse heute waren komisch: Einserseits feucht und kalt - nicht einmal 15 Grad, schätz ich -, die Bälle schwer und langsam. Andererseits die Höhenlage, das heißt, die Bälle sind manchmal trotzdem richtig abgezogen. Wenn es hier wirklich am Wochenende 30 Grad kriegt, wie sie sagen, dann fliegen die Kugeln so richtig.
Wenn man die erste Runde gegen die Nummer zwei des Turniers recht deutlich in zwei Sätzen gewinnt, dann ist man danach zumindest nicht krasser Außenseiter, sag ich mal. Aber dass der Seppi ein gefährlicher Bursche ist, hab ich genau hier schon einmal am eigenen Leib erlebt: Ich hab hier in Gstaad gegen ihn einmal im Tiebreak des dritten Satzes verloren. Zeit also für eine Revanche, tät ich sagen ...
CU auf tennisfabrik.at!
Euer Stefan Koubek
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