Gstaad: Koubek wirft Juschny raus, Eschauer scheitert
Mit zwei Tagen Verspätung schafft der Kärntner durch einen Überraschungssieg über die Nummer zwei des Turniers den Sprung ins Achtelfinale. Für Werner Eschauer kam hingegen das Out.

Stefan Koubek sorgte beim 400.000 Euro-Event im schweizerischen Gstaad für die erste große Überraschung des Turniers. Der Kärntner nahm die Nummer zwei des Turniers Mikhail Juschny mit 6:4, 6:3 aus dem Bewerb. Koubek glückte gegen den Russen damit die Revanche für die erst kürzlich in München erlittene Dreisatzniederlage und stellte im Head-to-head auf 2:1.
Neun von neun Breakbällen abgewehrt
Im ersten Satz gelang dem Kärntner das entscheidende Break im letzten Game, im zweiten Satz zog Koubek schnell auf 4:1 davon. Eine Regenpause bei 4:2 brachte keine Wende – Juschny, die aktuelle Nummer 14 im ATP-Ranking, hatte gegen die aktuelle Nummer 65 keine Chance. Nach 70 Minuten war die Partie zu Ende. Eindrucksvoll Koubeks Nervenstärke an diesem Tag: Er vereitelte alle neun Breakchancen seines russischen Gegners - vier davon im letzten Game, als Koubek auf das Match servierte und einen 0:40-Rückstand aufholte.
Revanche gegen Seppi?
Nun geht es für Koubek gegen Andreas Seppi. Der Italiener besiegte Bartolome Salva-Vidal, den spanischen Trainingspartner von Rafael Nadal, glatt in zwei Sätzen. Den bisher einzigen Vergleich mit Seppi auf der Tour gab es 2005 ebenfalls in Gstaad. Damals setzte sich der Italiener in einem Tiebreak-Krimi mit 6:7, 7:6, 7:6 durch.
Eschauer scheitert
Für Werner Eschauer war in Gstaad im Achtelfinale Schluß. Der Niederösterreicher verlor gegen die Nummer sechs des Turniers Marc Gicquel mit 2:6, 6:7. Im ersten Satz war Eschauer chancenlos: Er kassierte zwei Breaks, kam selbst zu keiner Breakmöglichkeit und machte als Rückschläger nur vier Punkte. In Durchgang zwei hielt Eschauer gut mit, im Tiebreak stellte der Franzose allerdings rasch auf 6:2 und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen.
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