Wimbledon: Erfolgreiches Debüt von Paszek – Bammer scheitert
Tamira Paszek übersteht Runde eins in Wimbledon. Für Sybille Bammer war in der zweiten Runde Schluss.

Als letzte österreichische Vertreterin bestritt Tamira Paszek am Mittwoch ihre Erstrundenpartie in Wimbledon. Die Vorarlbergerin besiegte bei ihrem Wimbledon-Debüt die Qualifikantin Barbora Strycova mit 6:4, 7:6. In der zweiten Runde geht es nun erstmals gegen die Französin Tatiana Golovin. Die Nummer 17 des Turnier setzte sich gegen Su-Wie Hsieh mit 5:7, 6:3, 8:6 durch.
Regen kann Paszek nicht stoppen
Den ersten Satz entschied Österreichs Nummer zwei nach 33 Minuten mit 6:4 für sich. Paszek nutzte dabei zwei ihrer vier Breakchancen. Nach Ende des ersten Satzes musste die Partie wegen Regens unterbrochen werden. Paszek schaffte ein frühes Break und führte mit 4:2. Danach kam die Russin auf und machte drei Games in Folge. Doch Österreichs Nummer zwei kämpfte sich zurück, rettete sich ins Tiebreak und fixierte nach 95 Minuten den Aufstieg in die zweite Runde. Auffallend im zweiten Satz war die hohe Fehlerquote der beiden Spielerinnen: Strycova beging 23 unerzwungene Fehler, Paszek kam auf 21.
Bammer out
Für Sybille Bammer war in der zweiten Runde der All England Meisterschaften in Wimbledon Schluss. Österreichs Nummer eins verlor das zweite Duell gegen Laura Granville mit 1:6, 4:6. Bammer zeigte vor allem bei eigenem Aufschlag Schwächen. Sie brachte nur 55 Prozent ihrer ersten Aufschläge ins Feld und musste ihr Service dreimal abgeben. Die Oberösterreicherin selbst nutzte ihre einzige Breakmöglichkeit nicht. Nach 68 Minuten war der Einzelbewerb für Bammer beendet.
Die tennisfabrik.at-Ergebnisse aus Wimbledon:
zurück zur Übersicht
|