Erneute Talentprobe: "Mimi" fordert Scharapowa in Birmingham

Bei den French Open zeigte Paszek gegen Justine Henin ihr Können, nun siegte auch Maria Scharapowa gegen die Vorarlbergein nur mit Mühe.

Zwei Tage verhinderte Schlechtwetter beim 200.000 Dollar-Event in Birmingham das Duell zwischen Tamira Paszek und der Weltranglistenzweiten Maria Scharapowa. Am Samstag konnte das Achtelfinale beim Rasenturnier gespielt werden und "Mimi" forderte die Wimbledon-Siegerin von 2004 über zwei Stunden.

Kampfgeist nicht belohnt
Im ersten Satz konnte Paszek mit ihrem Service nicht genügend Druck erzeugen und machte nur 44 Prozent der Punkte nach ihrem ersten Aufschlag. Die Russin nutzte zwei ihrer sechs Breakchancen und holte sich den Satz mit 6:3. In Durchgang Nummer zwei gelang Scharapowa im siebenten Game das scheinbar vorentscheidende Break. Doch Paszek schaffte prompt das Rebreak und zwang die Russin nach einem weiteren Break zum 6:4 in den Entscheidungssatz. Dort setzte sich dann die routinierte Spielerin durch. Scharapowa nutzte ihre drei Breakchancen und zog mit dem 6:3, 4:6, 6:2-Erfolg in die Vorschlussrunde ein.

Maria auf Rasen kaum zu schlagen
Durch den Erfolg gegen Österreichs Nachwuchshoffnung besserte die Russin ihr beeindruckende Rasenbilanz weiter auf: Fünf Niederlagen stehen nun 41 Siege gegenüber. Darunter ein Titel in Wimbledon und zwei Turniersiege in Birmingham 2004 und 2005.


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