Koubek verpasst Überraschung in Halle

Bei seinem dritten Antreten in Westfalen verpasste Koubek erstmals den Sprung in Runde zwei.

Das 659.000 Euro-Event in Halle ist für Stefan Koubek bereits nach der ersten Runde gelaufen. Der Kärntner unterlag Robin Söderling nach fast zweistündigem Kampf in drei Sätzen. Die Niederlage kam nicht unerwartet. Söderling zeigte in Westfalen bisher sein bestes Rasentennis: 2005 forderte er Roger Federer beim 7:6, 6:7, 4:6, im Vorjahr erreichte er das Viertelfinale.

Chance genutzt
Der erste Satz verlief sehr ausgeglichen. Beide Spieler konnten bis zum 6:5 ihr Service halten. Koubek musste zwei Breakchancen abwehren und hatte selbst keine Möglichkeit auf ein Break. Im zwölften Spiel servierte Söderling gegen den Satzverlust, Koubek erspielte sich drei Breakchancen, von denen er gleich die erste zum 7:5-Satzgewinn nutzte.

Söderling souverän
Im zweiten Durchgang brachte Österreichs Nummer zwei nur 52 Prozent der ersten Aufschläge ins Feld. Der Schwede hingegen ließ Koubek bei eigenem Aufschlag keine Chance: Koubek machte bei den Aufschlagspielen des Weltranglisten 23. nur sieben Punkte und gab zweimal seinen Aufschlag ab – 6:3 für Söderling.

Chancen verpasst
Im Entscheidungssatz hatte Koubek die Chance das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden, ließ allerdings fünf Breakchancen ungenutzt und musste beim Spielstand von 5:6 gegen den Matchverlust servieren. Söderling nutzte seine zweite Breakchance im dritten Durchgang und fixierte mit dem 5:7, 6:3, 7:5-Erfolg den Aufstieg in die zweite Runde. Jürgen Melzer (gegen Nikolay Davydenko) und Julian Knowle (im Doppel mit Simon Aspelin) sind in Westfalen heute noch nicht im Einsatz.

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