Paris: Hofmanova liebt es spannend

Die Burgenländerin holte auch im Achtelfinale nach einem verpatzten ersten Satz den Sieg.

Nikola Hofmanova hat etwas gegen schnell entschiedene Spiele. In der ersten Runde brachte sie gegen Tatiana Bua ihre Fans zum Zittern, als sie den ersten Satz glatt 6:2 abgeben musste – und am Ende dennoch den Sieg holte. Das gleiche Kunststück wiederholte sie nun im Achtelfinale gegen Dominice Ripoll: Zu Beginn der Begegnung lag Österreichs Nachwuchshoffnung schnell mit 0:5 zurück und musste nach einer halben Stunde Durchgang eins abgeben. Im zweiten Satz steigerte sich Hofmanova, profitierte aber auch von der Aufschlagschwäche der Deutschen, die im zweiten Durchgang nur 34 Prozent der ersten Aufschläge ins Feld brachte.

Starkes Finish
Im Entscheidungssatz überzeugte Hofmanova durch ihre Chancenauswertung. Die 16-Jährige erspielte sich drei Breakchancen und nahm ihrer Gegnerin ebenso oft das Service ab. Schlussendlich setzte sich die Burgenländerin gegen Dominice Ripoll nach zwei Stunden und drei Minuten mit 2:6, 6:4, 6:4 durch. Damit steht die Hornsteinerin auch beim zweiten Grand Slam-Turnier des Jahres in der Runde der letzten acht. Im Kampf um den ersten Semifinaleinzug bei einem Grand Slam-Event geht es jetzt gegen die ebenfalls 16-Jährige Anastasia Pavlyuchenkova. Die Russin ist in Paris an Nummer eins gesetzt.

Starker Auftakt
Am Mittwoch begann in Paris der Bewerb im Rollstuhltennis. Österreich ist bei diesem Event durch Martin Legner vertreten. Der Tiroler fertigte zum Auftakt Ben Weekes mit 6:1, 6:1 ab. Legners Bilanz gegen den Australier kann sich durchaus sehen lassen: Die bisherigen acht Begegnungen entschied Österreichs Rollstuhltennis-Ass alle für sich und musste dabei noch keinen Satz abgeben. Im Doppel kam hingegen das frühe Aus. Mit dem Niederländer Robin Ammerlaan setzte es gegen das topgesetzte Duo Shingo Kunieda und Satoshi Saida eine 3:6, 3:6-Niederlage.

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