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Djokovic wankt, Mauresmo fällt
Bei den Damen ist die erste Spielerin aus den Top 5 gescheitert. Für "Rafa" läuft weiterhin alles nach Plan.

Mitfavoritin Amelie Mauresmo verabschiedete sich am Samstag in der dritten Runde der French Open. Die aktuelle Nummer vier der Welt scheiterte mit 3:6, 6:7 an Lucie Safarova. Dabei begann die Partie sehr gut für die Favoritin. Mauresmo zog auf 3:0 davon, danach kam allerdings die unerwartete Wende: Die Tschechin machte sechs Games in Folge und holte sich Durchgang Nummer eins. "Ich war am Anfang sehr nervös, weil ich wusste, dass die Fans auf ihrer Seite sind", erklärte Safarova ihre Startschwierigkeiten.
Doch auch im zweiten Satz legte die 20-Jährige einen Fehlstart hin und lag schnell mit 0:3 zurück. Mauresmo konnte den den Sack erneut nicht zu machen. Safarova rettete sich ins Tiebreak und fuhr ihren fünften Erfolg über eine Top 10-Spielerin in dieser Saison ein, den sechsten ihrer Karriere. "Nach der 3:0-Führung war ich nicht im Stande weiter so druckvoll zu spielen. Wenn du nicht gut vorbereitet bist, dann macht das die Sache schwieriger", so eine enttäuschte Lokalmatadorin. Für Mauresmo ist Roland Garros kein guter Boden: Bei dreizehn Antritten schaffte sie erst zweimal den Einzug ins Viertelfinale (2003 und 2004). Die Nummer zwei des Turniers, Maria Scharapova, gab sich hingegen am Samstag keine Blöße und fertigte ihre Landsfrau Alla Kudryavtseva glatt in zwei Sätzen ab.
Im Herrenbewerb ließ Rafael Nadal auch in der dritten Runde keinen Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Der Titelverteidiger ließ seinem spanischen Kollegen Albert Montanes in drei Sätzen nur sechs Games. Härter zu kämpfen hatte Novak Djokovic mit Olivier Patience. Der Serbe benötigte fünf Sätze um die Nummer 129 aus dem Turnier zu nehmen. Die bisherige Jahresbilanz des Weltranglistensechsten kann sich sehen lassen: 38 Siegen stehen nur acht Niederlagen gegenüber.
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