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French Open: Hewitt kämpft sich durch, Nadal-Express rollt weiter
Der 20-jährige Shooting Star ließ Flavio Cipolla nur sieben Games. Lleyton Hewitt stand hingegen kurz vor dem Aus.

Auch in Runde zwei ließ Rafael Nadal keine Zweifel an seiner Favoritenrolle bei den French Open 2007 aufkommen. Der auf zwei gesetzte Spanier schlug den Italiener Flavio Cipolla 6:2, 6:1, 6:4. In der nächsten Runde trifft „Rafa“ auf seinen Landsmann Albert Montanes. Härter zu kämpfen hatte Lleyton Hewitt, der bei den Vorbereitungsturnieren in Pörtschach und Hamburg jeweils im Halbfinale stand. Der australische Star lag gegen den French Open-Sieger von 2004, Gaston Gaudio, bereits 0:2 in Sätzen zurück. Schließlich rang er den Argentinier nach 3:28 Stunden noch 4:6, 3:6, 6:2, 6:4, 6:2 nieder. Damit gelang Hewitt eine späte Revanche für die Viertelfinal-Niederlage bei den French Open 2004.
Eine herbe Niederlage mussten die amerikanischen Herren einstecken. Von den neun im Hauptbewerb angetretenen Profis schaffte kein einziger den Sprung in die zweite Runde. Nicht einmal Andy Roddick und James Blake, die auf drei beziehungsweise acht gesetzt waren, konnten sich durchsetzen. Vor 34 Jahren war das letzte Mal kein Amerikaner in der zweiten Runde eines Grand Slam-Turniers gestanden.
Bei den Damen gaben sich die Topfavoritinnen keine Blöße. Die auf zwei gesetzte Russin Maria Scharapova eliminierte Jill Craybas (USA) 6:2, 6:1. Trotzdem ist die 20-jährige Tennis-Beauty alles andere als zufrieden. Neben Schmerzen an der Schulter klagt sie auch über den unbeliebten Sand-Belag: "Ich fühle mich schrecklich. Ich fühle mich wie eine Kuh auf Eis. Warum? Weil ich die anderen zehn Monate einfach nicht auf Sand spiele." Im Vorjahr erreichte Sharapova in Paris nur das Achtelfinale, wo sie Dinara Safina unterlag. Amelie Mauresmo, auf der die Titelhoffnungen der Franzosen lasten, setzte sich gegen ihre Landsfrau Nathalie Dechy 6:3, 6:7 (1), 6:1 durch.
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