French Open: Roddick scheitert erneut zum Auftakt

Bittere Schlappe für den Weltranglisten-Dritten. Allerdings ist "A-Rod" nicht der einzige Topstar, der in Paris bereits den Hut nehmen musste.

Die French Open 2007 haben am diesmal regenfreien Dienstag die ersten zwei echten Überraschungen erlebt. Für eine zeichnet Igor Andreev verantwortlich: Der Russe eliminierte beim zweiten Grand Slam des Jahres Andy Roddick mit 3:6, 6:4, 6:3, 6:4. Dem 24-jährigen US-Amerikaner erging es damit nicht besser als im Vorjahr, als er in Roland Garros gegen den Spanier Alberto Martin beim Stand von 4:6, 5:7, 0:1 passen musste. Ebenfalls beendet ist das Turnier für Australian Open-Finalist Fernando Gonzalez. Der Chilene ging gegen den Tschechen Radek Stepanek sang- und klanglos 2:6, 2:6, 4:6 unter. Neben Roddick erwischte es auch Amerikas Nummer zwei: James Blake war im 22-fachen Asse-Hagel von Ivo Karlovic hilflos verloren - 6:4, 4:6, 5:7, 5:7 bei nur einem einzigen Break von Blake.

Abgesehen davon haben sich in Paris meist die Favoriten durchgesetzt. Titelverteidiger Rafael Nadal hatte anfangs seine Mühe. Der Spanier drehte aber gegen den Argentinier Juan-Martin del Potro ein 3:5 zu einem deutlichen 7:5, 6:3, 6:2-Erfolg. Nummer eins Roger Federer erledigte souverän seine Pflicht, der Schweizer gewann die am Vortag abgebrochene Partie gegen US-Boy Michael Russell mit 6:4, 6:2, 6:4. Das Match des Tages lieferten einander Philipp Kohlschreiber und der Tscheche Lukas Dlouhy: Der deutsche Doppelpartner von Stefan Koubek behielt nach 113-minütigem fünften Satz mit 17:15 die Oberhand. Bei den Damen verabschiedete sich mit der Russin Nadia Petrova (11) am Dienstag nur eine einzige Gesetzte.


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