Feldkirchen: Gündera tritt ab, Treu kampfloser Sieger

Der 30-Jährige holte sich in Kärnten wie erwartet seinen zweiten Saisontitel. Wie dieser zustande kam, fällt allerdings unter das Kapitel "Kuriositäten".

Kein Finale haben die Zuseher beim 7. Feldkircher Pfingstturnier (ÖTV VI) gesehen. Der topgesetzte Villacher Walter Treu gewann das erste Semifinale gegen Christoph Lessiak mit 6:1, 6:1, Hallen-Vizemeister Jürgen Gündera spielte sich mit einem 6:4, 6:4 über Peter Umfahrer ins Endspiel. Dort trat der auf zwei gereihte Kärntner allerdings nicht an.

"Das Finale spiel ich nicht mehr"
Turnierleiter Siegfried Kräuter tappt über Günderas Beweggründe dafür im Dunkeln: "Er ist nach dem Match gegen Umfahrer vom Platz gegangen und hat gemeint 'Das Finale spiel ich nicht mehr'. Ich hab drei Mal nachgefragt, aber viel mehr als das hat er nicht gesagt." Kräuter mutmaßte: "Vielleicht hat er gedacht, dass er im Finale ohnehin keine Chance hat." Treu kam jedenfalls mit nur drei Siegen zum Titel.

"Herb" zurück, aber noch nicht der alte
Für Aufsehen sorgte auch das Comeback von Herbert Wiltschnig. Dem 31-jährigen Kärntner war aber die durch eine Schulterverletzung bedingte elfmonatige Turnierpause laut Kräuter deutlich anzumerken: "Ich hatte den Eindruck, dass er überhaupt noch keinen Druck erzeugen und die Bälle nicht wegmachen kann." Für Wiltschnig kam auch bereits in Runde zwei das Aus, er unterlag Bastian Trinker in drei Sätzen.

Der tennisweb.at-Raster aus Feldkirchen:
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