Paris-Quali: Marach souverän, Köllerer out

Zwei Österreicher kämpften am Dienstag um einen der 16 freien Plätze im Hauptbewerb von Paris.

Zwei ÖTV-Herren hofften in Paris auf ein Ticket für den Hauptbewerb der French Open. Für Daniel Köllerer ist die Chance auf diesen bereits vorbei. Oliver Marach kann weiter auf eine erfolgreiche Qualifikation spekulieren.

Marach erteilt Lehrstunde
Der Steirer, der in Frankreich an Nummer 16 gesetzt ist, hatte zum Auftakt mit dem Briten Jonathan Marray beim 6:1, 6:2 wenig Mühe - trotz nur 35 Prozent erster Aufschläge im Feld. Marach machte gegen den Rasenspezialisten 57 der 83 ausgespielten Punkte und stand nach nur 55 Minuten Spielzeit in der zweiten Runde. Dort bekommt es Österreichs Nummer fünf mit Rhythmusbrecher Dusan Vemic aus Serbien zu tun.

Pavel eine Nummer zu groß
Für Daniel Köllerer hingegen ist der Bewerb erwartungsgemäß nach Runde eins beendet. Der Oberösterreicher verlor gegen den Viertelfinalisten von 2002, Andrei Pavel, mit 2:6, 4:6. Im zweiten Satz konnte Köllerer zwar mithalten, in den entscheidenden Situationen hatte die Nummer 88 der Welt allerdings das bessere Ende für sich. Durch diese Niederlage ist auch Köllerers zehnter Versuch gescheitert, sich für den Hauptbewerb eines Grand Slam-Turniers zu qualifizieren.

ÖTV-Aufgebot in Paris
Jürgen Melzer, Stefan Koubek, Alex Peya und Werner Eschauer stehen beim Höhepunkt der Sandplatz-Saison bereits fix im Main Draw. Bei den Damen sind Sybille Bammer, Tamira Paszek und Yvonne Meusburger im Hauptbewerb.

Der aktuelle tennisweb.at-Raster aus Paris:



zurück zur Übersicht