Paris-Quali: Marach im Glück, Köllerer im Pech
Das größte Event der Welt auf roter Asche steht auf dem Programm. Die Damen-Vorausscheidung fängt erst am Mittwoch an, die Hauptbewerbe werden am Freitag ausgelost - mit zahlreicher österreichischer Beteiligung.

Die Sandplatz-Saison ist an ihrem Höhepunkt angelangt: den French Open, dem zweiten Grand Slam-Turnier des Jahres. Mit Daniel Köllerer und Oliver Marach haben sich zwei ÖTV-Profis nach Paris gewagt, um in der am Dienstag beginnenden Herren-Qualifikation an den Start zu gehen. Österreichs Nummern fünf und sechs wollen einen der 16 noch zu vergebenden Plätze im Hauptbewerb ergattern, für den Jürgen Melzer, Stefan Koubek, Alex Peya und Werner Eschauer fix qualifiziert sind. Bei den Damen stehen Sybille Bammer und Tamira Paszek im Main Draw, Yvonne Meusburger muss voraussichtlich in die Quali.
"Oli" gegen Rasenspezialist, ...
Für Marach sollte die erste Hürde eine überwindbare sein: Der Steirer, Nummer 16 der Setzliste, trifft am Dienstag auf den Briten Jonathan Marray. Der 26-jährige Rasenspezialist (ATP 259) bestritt heuer erst drei Turniere, darunter zuletzt in Maspalomas erstmals seit fünf Jahren wieder eines auf Sand. Dort scheiterte Marray aber gleich an seiner ersten Quali-Aufgabe. Marach bewies mit einem Challenger-Semi- und einem -Viertelfinale zudem aufsteigende Form. Bei einem Sieg würde in Runde zwei Andre Ghem (BRA) oder Rhythmusbrecher Dusan Vemic (SRB) warten.
... "Dani" gegen Ex-Viertelfinalist
Wesentlich schwerer dürfte es Daniel Köllerer haben, im zehnten Anlauf erstmals einen Grand Slam-Hauptbewerb zu erreichen. Der Welser erwischte mit Andrei Pavel (ATP 88) einen der härtesten Brocken der Vorausscheidung. Der auf zwei gesetzte Rumäne (ATP 88) stand 2002 im Paris-Viertelfinale. Dass es der 33-Jährige nicht verlernt hat, zeigte sich vor kurzem mit dem Finale beim hochdotierten Tunis-Challenger. Sollte Köllerer eine Überraschung liefern, würde danach ein Duell mit Marc Lopez (ESP) oder Franco Ferreiro (BRA) winken.
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