Alles neu beim ATP-Turnier in Kitzbühel

Neue Turnierleitung, neuer Name. Mit Tommy Robredo und Guillermo Canas wurden bereits die ersten Stars für die "Austrian Open" verpflichtet.

Vom 21. bis 29. Juli wird bei der 62. Auflage des ATP-Turniers in Kitzbühel, das heuer erstmals unter dem Namen "Austrian Open" steht, eine neue Ära eingeleitet. Die Liechtensteiner Firma European Event Management Est (EEME) hat sich die Lizenz von Evington Evence, einer Tochterfirma der Tiriac-Gruppe, gesichert. Damit ist die Zukunft des 1.000.000 Dollar-Events, das vor wenigen Monaten noch vor dem Aus stand, vorerst gesichert.

Robredo führt das Feld an
Die Turnierleitung unter der Führung von Sandrine Flamant-Pfauth und Jürgen Pfauth verpflichtete mit Tommy Robredo, Guillermo Canas, Mario Ancic und Titelverteidiger Augustin Calleri bereits die ersten vier Spitzenspieler. Mit Mikhail Juschny wird zurzeit noch verhandelt. "Zwar haben wir nur einen Top Ten-Spieler dabei, aber eine Dichte zwischen ATP-Rang 10 und 40 garantiert den besseren Sport. Ein Top Ten-Spieler, der am Montag sein Spiel verliert, nützt uns nichts", meinte Jürgen Pfauth. Ein weiteres Zuschauer-Highlight soll in diesem Jahr die Senior Exhibition werden. Nach den fixen Zusagen von Goran Ivanisevic, Henri Leconte, Emilio Sanchez und Mansour Bahrami hofft man auch auf das Kommen des deutschen Ex-Wimbledonsiegers Michael Stich.

Wie geht's nach 2008 weiter?
Da die ATP ihren Tour-Kalender ab 2009 völlig umstrukturieren wird, ist die Zukunft der Austrian Open nach dem Jahr 2008 noch nicht gesichert. Jürgen Pfauth ist optimistisch: "Da die Landesregierung, die Stadt Kitzbühel und der Tourismusverband an einem Strang mit dem Veranstalter ziehen, hat Kitzbühel/Tirol gute Karten. Wir haben bei der ATP ein Ansuchen gestellt, dass Kitzbühel als Top 500-Turnier ein fixer Bestandteil des neuen Tour-Kalenders wird."


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