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Canas erster Qualifikant im Miami-Semifinale
Der Argentinier feiert bereits den vierten Erfolg gegen einen Top 10-Spieler seit dem Ablauf seiner Sperre.

Der Erfolgslauf von Guillermo Canas geht weiter. Der Argentinier steht nach seinem 7:6, 6:1 Erfolg über Tommy Robredo bereits im Halbfinale der Sony Ericsson Open in Miami. Canas schaffte damit als erster Qualifikant in Miami den Sprung unter die letzten vier. Der letzte Spieler, der als Qualifikant das Finale eines Masters Series-Turniers erreichte, war der Franzose Richard Gasquet 2005 in Hamburg. Der letzte Qualifikant, der ein Masters Series-Turnier gewann, 2001 der Spanier Albert Portas, ebenfalls in Hamburg. Und der nächste der Argentinier Guillermo Canas in Miami? In der Vorschlussrunde trifft er Freitag Abend (Ortszeit) auf Ivan Ljubicic. Der an Nummer sieben gesetzte Kroate hatte mit Juan Ignacio Chela beim 6:3 und 7:5 nur wenig Mühe. "Wir haben sechs Mal gegeneinander gespielt und ich habe jedes Mal gewonnen, auch auf Sand. Ich habe etwas in meinem Spiel das ihm offenbar nicht liegt", so die ehemalige Nummer drei der Welt. In der zweiten Halbfinal-Partie stehen einander die beiden Teenager Novak Djokovic und Andy Murray gegenüber.
Bei den Damen steht mit Serena Williams und Justine Henin bereits die Finalpaarung fest. Die US-Amerikanerin besiegte die Israelin Schahar Peer mit 7:6, 6:1 und war nach dem Match erleichtert, dass sie ihre Knieschmerzen nicht allzu stark beeinträchtigt hatten: "Ich habe stark aufgehört nachdem ich langsam begonnen habe." Nun greift sie im Finale gegen die Weltranglistenerste Justine Henin nach ihrem vierten Titel in Miami. Henin, die Nummer zwei des Turniers, fertigte die an neun gesetzte Russin Anna Chakvetadze glatt mit 6:2 und 6:3 ab. "Sie hat viele Fehler gemacht und ich habe ihre Schwächen ausgenützt", sagte die Belgierin, die in ihrem ersten Miami-Finale steht. Auch gegen ihre Finalgegnerin, die mit 40 Siegen und nur fünf Niederlagen eine beeindruckende Miami-Bilanz vorweisen kann, hat sie bereits eine Taktik im Kopf. "Serena spielt sehr druckvoll. Ich werde versuchen die Ballwechsel lang zu halten und dabei selbst aggressiv zu bleiben."
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