Auf & Ab: Sybille Bammer knackt Top 30

Career Highs für Bammer, Meusburger und Paszek. Die ÖTV-Herren verlieren hingegen Plätze.

Die tollen Leistungen der österreichischen Tennis-Damen haben positive Auswirkungen in der neuen Weltrangliste. Die heimischen Top Drei erreichten ihre Career Highs. Sybille Bammer verbesserte sich durch ihren Halbfinaleinzug in Indian Wells um 16 Plätze und steht nun auf Platz 30. Die "Tennis-Mutter" gehört damit erstmals zu den besten 30 Spielerinnen der Welt. Für Yvonne Meusburger hat sich der Trip nach Indian Wells ebenfalls gelohnt. Nach überstandener Quali musste sich die Vorarlbergerin erst in der dritten Runde Martina Hingis geschlagen geben - die 23-Jährige kletterte nun im Ranking auf Platz 110, auf die Top 100 fehlen ihr nur rund 20 Punkte, also in etwa ein Achtelfinale bei einem Tier III-Event oder das Viertelfinale eines mittelgroßen Challengers. Bereits die Top 100 erreicht – und zwar erstmals - hat Tamira Paszek. Österreichs "Tennis-Küken" spielte zwar seit der Achtelfinal-Niederlage in Doha kein Match auf der Tour, steigerte sich aber im Ranking um einen Platz und nimmt Platz 100 ein.

Weniger erfreulich sieht die Bilanz der Herren aus. Sowohl Österreichs Nummer eins Jürgen Melzer als auch Nummer zwei Stefan Koubek verloren durch ihre Pleiten in Indian Wells einen Rang. Melzer liegt auf Rang 29, Koubek auf 65. Den größten Absturz der österreichischen ATP-Profis erlitt Herbert Wiltschnig. Dem Kärntner, verletzungsbedingt seit Juni 2006 ohne Turniereinsatz, fielen die Punkte von seiner Indien-Tour des Vorjahrs aus der Wertung. Damit verlor er 519 Plätze, macht Rang 1029.

Besser sieht es für die heimischen ATP-Asse im Doppel-Ranking aus. Durch den Halbfinaleinzug in Indian Wells erreichten Jürgen Melzer und Julian Knowle ihre bisherigen Top-Platzierungen im Doppel. Beide zählen nun zu den Top 20, Melzer ist Nummer 17, Knowle liegt an der 19. Stelle.


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