Schmölzer trotzt der kanadischen Kälte
Viertelfinale für den 22-Jährigen.

Mit einem Tag Verspätung hat das erste Kanada-Future des Jahres begonnen. Die schlechte Witterung und die Eiseskälte erzeugten bei den Teilnehmern Anreiseprobleme. Den beschwerlichen Weg nach Gatineau in der Gemeinde Hull haben die Steirer Patrick Schmölzer, Christian Magg und Herbert Jerich jun. sowie der Niederösterreicher Christoph Palmanshofer auf sich genommen. Das ÖTV-Quartett erfreut sich den in der Provinz Québec derzeit herrschenden "erfrischenden" Tages-Höchstwerten von knapp -20° Celsius. Als Zufluchtsort dient den vier aber freilich eine Halle, das 10.000 Dollar-Turnier wird unter geschlossenem Dach auf Hardcourt ausgetragen.
Schmölzer überzeugt
Durchaus "erwärmend" ist das bisherige Abschneiden der heimischen Vertreter im kalten Kanada. Denn mit Schmölzer stellt rot-weiß-rot einen der Viertelfinalisten im Einzel. Der Ex-Südstädter musste gleich in Runde eins gegen seinen Freund und Doppelpartner Magg ran und behielt mit 6:3, 6:4 die Oberhand. Am Donnerstag schlug Schmölzer dann den bis dahin nicht ATP-gereihten Lokalmatador Milos Raonic souverän 6:3, 6:3. Gegner im Kampf um einen Platz im Halbfinale wird ein weiterer Kanadier sein, der auf drei gereihte Robert Steckley.
Magg/Schmölzer, die Legenden-Bezwinger
Während Jerich in der Quali scheiterte, schaffte es Palmanshofer in den Hauptbewerb, wo allerdings auch für ihn in Runde eins das Aus kam. Fix mit heimischer Beteiligung über die Bühne geht dafür das Semifinale im Doppel. Am Donnerstag Abend nach Ortszeit bezwangen Palmanshofer und der US-Amerikaner Jason Zimmermann das Duo Magg/Schmölzer. Die beiden Steirer hatten zum Auftakt die 42-jährige Tennislegende Ronald Agenor aus Haiti und dessen fast 35-jährigen Schützling Paul Downey (CAN) eliminiert.
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