Eschauer sorgt in Breslau für Furore

Auch Endspielgegner Tomas Zib konnte Eschauers Erfolgslauf in Polen nicht stoppen.

Das größte Herren-Turnier dieser Woche hat einen österreichischen Sieger: Der Niederösterreicher Werner Eschauer schlug im Finale des 106.250 Euro+H-Turniers von Breslau in Polen den Tschechen Tomas Zib mit 5:7, 6:4, 6:4. Es ist Eschauers siebenter Challenger-Titel in seinem 15. Finale, die Finalbilanz des 32-jährigen Routiniers steht auf 7:7, ein Endspiel 2002 in Banja Luka wurde nicht ausgetragen.

"Standhaft" zum Sieg
Im sechsten Duell mit Zib glich der Hollensteiner auch eine weitere Bilanz aus, im Head-to-head mit dem zwei Jahre jüngeren Tschechen steht es nun 3:3. Bemerkenswert neben der Leistung Eschauers ist eine Angewohnheit, die in Breslau für Aufsehen sorgte: Der Niederösterreicher beweist seit vergangenem Jahr Standhaftigkeit im wörtlichen Sinn, verzichtet beim Seitenwechsel darauf, sich niederzusetzen. "Das hab ich mir letztes Jahr angewöhnt. Ich hoffe, das bringt mir im Finale Glück", sagte Eschauer gestern. Was dann tatsächlich eintraf ...

Noch einmal Top 100?
Im Jahr 2003 hatte sich Eschauer mit einem der größten Erfolge seiner Laufbahn, dem Sieg beim Braunschweig-Challenger, erstmals unter die Top 100 der ATP-Rangliste geschoben. Allzu viel sollte zu seinem Career High von Platz 96 nach dem Breslauer Erfolgslauf nicht mehr fehlen. Eschauer wird Oliver Marach als Österreichs Nummer vier ablösen und sich etwa auf Platz 110 verbessern.

Werner Eschauer und Tomas Zib bei der Siegerehrung.























Die tennisweb.at-Ergebnisse aus Breslau:
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