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Internationale News vom 22. Jänner
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Nadal braucht fünf Sätze gegen Murray
Bis 1:50 Früh Ortszeit wurde gekämpft, fast vier Stunden brauchte Rafael Nadal, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Der auf zwei gesetzte Spanier rang den britischen Jungstar Andy Murray in der bisher besten Partie des Turniers mit 6:7, 6:4, 4:6, 6:3, 6:1 nieder, entscheidend war in der hochklassigen Begegnung die wieder gewonnene Beständigkeit des Spaniers: Er beging lediglich 32 Eigenfehler, Murray hingegen 67. Nadal trifft nun auf Fernando Gonzalez.
Haas stoppt Nalbandian
Zweimal war David Nalbandian in Melbourne schon vor dem Aus gestanden, zum Auftakt gegen Janko Tipsarevic und in Runde drei gegen Sebastien Grosjean. Im Achtelfinale war aber endgültig Schluss: Tommy Haas stoppte den Argentinier mit 4:6, 6:3, 6:2, 6:3. Entscheidend war Haas' überlegene Aufschlagleistung in den Sätzen zwei, drei und vier - und das eindrucksvolle Verhältnis von Winnern (56) zu unforced errors (28). Viertelfinalgegner des Deutschen ist Nikolay Davydenko, der sich gegen Tomas Berdych mit 5:7, 6:4, 6:1, 7:6 durchsetzte. Haas hofft auf eine Revanche für die Niederlage bei den letzten US Open: "Ich gehe in das Match mit vielen positiven Emotionen rein - es ist schön, wieder die Chance zu haben, in eine Grand Slam-Halbfinale zu kommen."
Gonzalez weiter
Fernando Gonzalez stoppte den nächsten Prominenten: Der Chilene mit der Power-Vorhand, in der dritten Runde schon Sieger gegen Lleyton Hewitt, ließ im Achtelfinale überraschend James Blake keine Chance: 7:5, 6:4, 7:6. Gonzalez wartet im Viertelfinale auf Rafael Nadal - und sieht sich nicht unbedingt als Außenseiter: "Wenn ich so spiele wie heute in den ersten beiden Sätzen, kann ich jeden schlagen."
Clijsters und Hingis ohne Probleme
Ohne wirkliche Schwierigkeiten haben Martina Hingis und Kim Clijsters die vierte Runde überstanden: Hingis schlug die Chinesin Na Li nach stotterndem Start mit 4:6, 6:3, 6:0, Clijsters ließ Daniela Hantuchova beim 6:1, 7:5 keine Chance. Anna Chakvetadze bewies einmal mehr ihr außergewöhnliches Talent: Sie steht nach einem ungefährdeten 6:4, 6:1 über Patty Schnyder im Viertelfinale, wo sie im Duell der 19-Jährigen auf Maria Sharapova trifft, die Vera Zwonarewa mit 7:5, 6:4 schlug. Sharapowa sieht dem dritten Duell mit ihrer Landsmännin nicht wirklich gelassen entgegen: "Das wird eine große Herausforderung - Anna hat hier zuletzt sehr stark gespielt." Sharapowas Respekt vor der sechs Wochen älteren Moskauerin scheint berechtigt: Das letzte Duell der beiden in Los Angeles 2005 konnte Sharpowa nur ganz knapp mit 7:5 im dritten Satz für sich entscheiden.
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