Schiessling hat's in Kremsmünster eilig

Mit seinen ersten drei Gegnern machte "Hackertom" kurzen Prozess.

Gleich sieben aktuelle Top 30-Spieler Österreichs finden sich im Hauptbewerbsraster des ersten OÖTV Wintercup-Turniers in Kremsmünster. Einer von ihnen agiert trotz der starken Besetzung bisher außer Konkurrenz: Thomas Schiessling. Der topgesetzte Innsbrucker wurde in keinem seiner drei Matches ernsthaft gefordert und steht mit nur elf Gameverlusten bereits im Halbfinale. Weder Matthias Hüthmair von Superliga-Sieger ULTV Linz (6:1, 6:1), noch Orange Bowl U16-Doppelfinalist Niki Moser (6:2, 6:2) und tennisweb.at-Kolumnist Stefan Hirn (6:2, 6:3) konnten Schiessling etwas anhaben.

"Terminator" Hirn nicht stark genug für "Hackertom"
Schon im Vorjahr war es in Kremsmünster zum Duell zwischen Hirn und Schiessling gekommen, damals erst im Halbfinale. Obwohl "Brain" wieder nur fünf Games blieben, konnte sich der Niederösterreicher nach der Partie keinen Vorwurf machen: "Ich hab versucht aktiv zu sein und ihm keinen Rhythmus zu geben - Rhythmus braucht man bekanntlich nur beim Tanzen. Außerdem hab ich auch auf meine Körpersprache geachtet. 'Brust hinaus und marschieren wie der Terminator' lautete die Devise. Diese Dinge habe ich dann auch durchgezogen - finde ich zumindest. Dass das Ergebnis nicht gepasst hat, liegt auch am 'Schiessi'."

Generationenduell mit klaren Vorzeichen
Ins Halbfinale geht der 2006 in neun Turnieren auf der ÖTV-Tour ungeschlagene Thomas Schiessling als klarer Favorit. Der 32-jährige Tiroler trifft auf den halb so alten Daniel Geib, der auch davon profitierte, dass in seinem Rasterviertel sein auf drei gereihter Salzburger Landsmann Philipp Jelinek die Nennung zurückzog. Im unteren Ast matchen sich ebenfalls ein Salzburger und ein Tiroler: Nummer zwei Patrick Telawetz bekommt es mit dem Kramsacher Johannes Ager zu tun. Letzterer ist nach drei Matches noch ohne Satzverlust und beeindruckte mit deutlichen Siegen gegen Patrick Linke und dem auf vier gesetzten Ingo Neumüller. Telawetz beendete hingegen die zehn Spiele anhaltende Siegesserie des Oberösterreichers Martin Schneiderbauer.

Alles läuft für Walter
Der Damen-Bewerb beim ÖTV-Event der Kategorie V konnte bislang mit keinen Überraschungen aufwarten. Schiesslings Freundin, die topgesetzte Marion Walter, verlängerte ihren Erfolgslauf auf zehn Matches und schaffte locker den Einzug ins Semifinale. Dort wird die Oberösterreicherin von Veronika Sepp aus Tirol gefordert. Den zweiten Platz im Endspiel machen sich die Salzburgerin Stephanie Vock (3) und die ungesetzte Martina Hinterberger aus. Die Oerösterreicherin Hinterberger nutzte dabei die Gunst der Stunde, durch die Absage von Franziska Klotz (2) wurde ihr der Marsch ins Halbfinale erleichtert.

mw


Die tennisweb.at-Raster aus Kremsmünster:
Herren-Quali
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